Scharfe Kürbisnudeln

Was hier so harmlos daherkommt, hat in der Zubereitung ordentlich Geräusch und auf der Zunge ziemlich viel Wärme gemacht.

Die Zutatenliste ist übersichtlich, der Aufwand überschaubar – das Ergebnis unerwartet spritzig.

Wir starten ganz sachte damit, ein Stück Ingwer und eine kleine Knoblauchzehe zu schälen und zu würfeln. Diese werden in einem ordentlichen Schwabb Pflanzenöl angebraten, dazu kommen ca. 1 EL brauner Zucker und 2 TL rote Currypaste. Das wird alles gut gerührt, dann kommt noch einmal richtig viel Öl dazu und der Topf kommt vom Herd.

Jetzt wird es laut, ungefähr 400 g Hokkaidokürbis werden kleingehackt und mit der Küchenmaschine in schmale Streifen geschnitten. Ich dachte ja, dass der Ingenieur spätestens jetzt gucken kommt. Aber nein, solange kein Fluch oder Schmerzensschrei ertönt, bleibt er sehr gelassen.

Die Kürbisstreifen werden jetzt in den Topf mit dem Curryöl geworfen und mit diesem gut vermischt. Die Köchin macht erst einmal Pause.

Wenn sich der Hunger nun wirklich zeigt, werden Nudeln wie gewohnt gekocht. Nebenbei wird eine große Pfanne erhitzt, in der der Kürbis angebraten wird. Hat der Kürbis eine nette Farbe erreicht, gießt man den Saft einer Limette dazu.

Jetzt noch die abgegossenen Nudeln, Ringe von zwei Frühlingszwiebeln dazu und … noch nicht fertig – erst muss hier noch jemand etwas milden Käse reiben und den Tisch decken.

Die Menge reichte bei uns für zwei Hungrige und eine Resteportion.

Ein Gedanke zu “Scharfe Kürbisnudeln

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