Wal(d)nüsse im Brot

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Viele Sachen haben einen Namen, manche haben zwei. Und dann gibt es Namen, bei denen jeder weiß, dass sie falsch sind – die bleiben für immer (und ich meine da jetzt nicht einen knapp 2 Meter großen Benjamin).

Bei uns sind sowas die Waldnüsse. Die stehen sogar immer so auf dem Einkaufszettel, wir dürfen also nur Auskenner losschicken. Und die stehen sogar ziemlich oft auf dem Einkaufszettel, denn die kommen ins Müsli, auf den Salat und manchmal auch ins Brot (also die Nüsse, nicht die Auskenner). Gemeint sind natürlich Walnüsse, das wisst ihr längst.

p1000727bZuerst geht wieder in den Keller, um den ollen Römertopf  zu holen und einzuweichen. Solange der da steht, werden jetzt 450 g Weizenvollkorn und Dinkelmehl (gemischt, je nachdem, was noch so da ist – nur die Summe sollte passen), 1 Pck Backpulver, 1/2 TL Salz, 1 Handvoll Sonnenblumenkerne, 1 Handvoll Chiasamen und 2 Handvoll Waldnusskerne mit 420 g Wasser verrührt.

Jetzt noch ein Backpapier in den Topf werfen und den Teig dort hineingeben. Deckel drauf und bei 180°C für gut 30 Minuten in den Backofen. Nach den 30 Minuten den Deckel herunternehmen und alles noch gut 15 Minuten weiterbacken. Sieht gut aus? Dann raus damit und etwas abkühlen lassen. So ein Brot macht das Abendessen sogar gut, wenn es eigentlich gebackenen Uhu gibt.

Fenchelsmoothie

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Im Winter ist die Vitaminversorgung ja immer so eine Sache. Und daher war es eine Freude, dass mir in der Bibliothek ein Buch über „Smoothies im Winter“ von Tanja Dusy in die Hände gefallen ist. Und so ging es heute gleich mal ans Ausprobieren (kalt genug ist es ja und Schnee war auch).

p1000827bNach dem Durchblättern und Bewundern der Fotos (großartig!!!) gab es kein Halten mehr. Wie immer haben unsere Vorräte nicht alles hergegeben (oder habt ihr Acerolamark und Sanddornmark zuhause?), aber das hat mich nicht abgehalten. Für diesen orangene-gelben Traum habe ich eine Orange (also das zerschnippelte Innenleben), 1/4 Birne und ca. 100 g Fenchel in der Reihenfolge in den Smoothiemaker gestapelt. Dazu etwas Honig und Orangensaft und huuuuuiiiiiii.

Und weil Experimente zu zweit lustiger sind, gab es ein Glas für den Ingenieur und eins für mich. Schmeckt lecker und nicht zu gesund 🙂
Und für morgen habe ich mir das Zeug schon mal vorgeschnippelt und im Becher verstaut, das wird morgen früh geshreddert und darf mit ins Büro.

Banna Cotta

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p1000743bDas heutige Dessert ist eine Folge des Babysittens vor kurzem. Wir dachten nämlich, da sollte man Bananen zuhause haben, die schmecken allen. Tja, dieses Baby stand eher auf Avocado. Und so hatten wir noch einige Bananen da. Und da die vom Herumliegen nicht schöner werden, mussten die weg.

Für das an das Rezept von Panna Cotta angelehnte Rezept habe ich gleich mal zwei Bananen mit 4 TL Zitronenzucker und dem Saft 1/2 Zitrone und einer Limette in der Smoothiemaschine ganz klein verrührt. Dazu kommt dann ein Becher Sahne. Ganz schön viel und ganz schön flüssig. Aber das wird noch.

Als nächstes kommt die Flüssigkeit in einen Topf und wird erwärmt. Dann runter vom Herd und flott 1 Beutel Gelatine unterrühren. Und rühren und rühren bis die Klümpchen weg sind. Fast fertig, nur noch in Gläschen füllen und ab in den Kühlschrank damit.

Wenn die Banna Cotta fest ist, kümmern wir uns um den Fruchtspiegel. Dazu werden 1 Handvoll gefrorene Himbeeren, 1 Fläschchen Brombeersaft, etwas Honig im Smoothiemaker verarbeitet. Falls sich nix bewegt, einfach noch etwas roten Saft dazugeben.

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Na dann, Fruchtspiegel nach unten und Banna Cotta daraufrutschen lassen. Ganz final habe ich noch weiße Schokolade drübergeraspelt.

Ach ja, bei uns wurden das drei Gläschen – das kann man am Folgetag auch noch prima teilen. Wenn man mag.

Ordnung für Anfänger – Die Sache mit den Küchentüchern

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Da gibt es die allertollsten Küchen mit jedem erdenklichen Schnick und Schnack und dann sowas: es gibt keinen Platz zum Handtücher aufhängen. Skandal möchte man meinen.

Offizielle Antwort „sowas brauchen Sie nicht, dafür gibt es ja die Geschirrspülmaschine.“

„Ja aber“ sagt das kleine Küchenchaos, „ja aber, da sind so viele Sachen, die da nicht reindürfen oder reinpassen. Und ich muss mir doch auch die Hände abwischen können. Wo doch meine Eltern ewig gebraucht haben mir beizubringen, dass ich mir die Hände nicht an der Hose abwischen soll.“ Das kleine Küchenchaos wurde fast ein bisschen aufgeregt.

Das Offizielle wackelt aber nur mit dem Kopf und zuckt mit den Schultern. Und so kam es, dass seit Jahr und Tag die Geschirrtücher an den Griffen von Backofen und Spülmaschine baumelten.

Das war dem kleinen Küchenchaos aber doch irgendwann zu viel (erst eine teure Küche kaufen und dann Geschirrtücher davor baumeln) und es verfiel auf eine List. Mit ein paar simplen Haken wurde aus der Heizung ein superduper Handtuchtrockenplatz. Wer es nicht glaubt, guckt hier:

p1000815bNatürlich darf die Heizung nicht komplett zugehängt oder sogar zugestellt werden, sonst wird der Raum nämlich nicht warm. Und das will ja auch niemand.

 

 

Mit dem Beitrag beteilige ich mich am Raumseele-Sonntagsblatt http://www.blog.raumseele.de

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Suchbild bei schlechtem Wetter

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p1000755bDas ist echt aus dem Leben gegriffen. Den Stuhl sehen, die Kamera greifen und fast verpasst. Da kann man mal sehen, wie lang die Reaktionszeit ist (und wie schnell eine Straßenbahn anfährt).

 

 

 

Na, gefunden? Ok, hier der Ausschnitt.

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Da war einem Wartenden wohl der Weg bis zum Wartehäuschen zu weit (das steht wirklich am anderen Ende).  Abgesehen davon kann man mal sehen, wie das Wetter am 2. Weihnachtsfeiertag war.

 

Yieehaa in Brandenburg oder auch „Bud Spencer Gedächtnisessen“

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Es gibt Essen, das macht unheimlich Arbeit. Und dann gibt es gebackene Bohnen. Ich wollt erst gar nicht glauben, wie einfach das geht, aber es funktioniert und schmeckt richtig gut. Man muss die auch nicht direkt aus der Pfanne essen, so wie Bud Spencer.

p1000735bZuerst werden weiße Bohnen aus dem Glas – in unserem Fall waren das 680 g – abgegossen und abgespült. Die Bohnen kommen zusammen mit einer Dose Tomaten oder Tomatensoße, 1 gehackten Zwiebel und 1 geschnittenen Knoblauchzehe in eine Topf. Ich habe noch 2 Handvoll Cocktailtomaten dazugegeben, die mussten weg. Jetzt noch 4 EL Ahornsirup (oder Honig) und 4 EL Sojasoße dazu, umrühren, Deckel drauf und ab in den Backofen damit.

Jetzt Backofen auf 180°C Umluft einstellen und die ganze Chose 100 Minuten backen lassen. In der Zwischenzeit kann man irgendwas anderes machen,  nur nicht ganz weggehen.

Nach 100 Minuten kommt der Decke runter und wer mag, kann kurz umrühren. Dann darf der Topf noch weitere 45 Minuten ohne Deckel in den Backofen.

Anschießend vorsichtig raus aus dem Backofen damit und mit Salz und Chili (vorsichtig!!!) abschmecken. Fertig. Dazu gab es bei uns Butterbrot. Wer mag, kann noch ein Spiegelei dazu bekommen, oder sich Schafskäse drüberkrümeln.

p1000731bJetzt weicht gerade der Topf ein und wir gucken mal, ob ein Film läuft. Ihr wisst schon, mit Prügelei und Bohnen.

Arbeitsschutzhinweis und Variation „4. Monat“

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„Koste NIE Granola, wenn es gerade aus dem Ofen kommt!  😦 “

Diese Nachricht habe ich letztens von meiner Schwester erhalten. Und das, wo ich doch schon seit langem vor solchen Aktionen warne.

Was ich nicht weiß, welche Sorte sie hergestellt hat. Bei mir war es diesmal „ab 4. Monat“. Und dazu muss man nicht mal schwanger sein. Vielmehr habe ich die Sache mit dem Apfelmus diesmal noch abgewandelt und Büro-Notfallessen verwendet.

Inzwischen bin ich ja einigermaßen Müsli-erfahren. Trotzdem sollte man doch aufpassen und seine Küchenwaage nicht auf einen Topflappen stellen, denn das verfälscht doch einiges. Daher sind die Mengenangaben doch eher geschätzt als gewogen und die Gesamtmenge wurde enorm.

Wir brauchen diesmal
300 g Haferflocken
1 Handvoll gestiftete Mandeln
2 Handvoll Sonnenblumenkerne
2 Handvoll zerdrückte Walnussjerne
40 g Honig
40 g Pflanzenöl
Salz
200 g Babybrei „Pfirsich mit Maracuja in Birne“
p1000623bIm Glas sind 250 g – und hier habe ich gemerkt, dass die Waage schlecht stand. Die letzten 50 g habe ich so gegessen. Und falls sich jemand wundert, warum wir das kaufen – solche Fruchtbreie sind wirklich meine Büro-Notfallnahrung. geht schnell ins Blut, sind keine unheimlichen Mengen und es gibt genug Variation.

p1000767bZurück zum Müsli – wie gewohnt alles ordentlich verrühren und ab aufs Blech damit. Diese Charge wurde etwas feuchter als üblich, wird aber trotzdem wie immer bei ca. 160°C bei Umluft gebacken. Zeitlich dauert die Menge etwas länger, also immer mal gucken und umrühren. Ich hab es diesmal nicht sooo dermaßen knusprig gebacken. So ist das Müsli zwar nicht so haltbar wie normal, aber das wird ja bei uns eh nicht alt.