감사합니다

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Ja was soll das denn nun wieder sein? Irgendwelche Kringelchen und Striche. Hat die das WordPress kaputtgemacht? Ok, ich verrate es – das heißt Gamsahamnida – also Danke auf Koreanisch. Danke an die Organisatoren und alle Beteiligten des Asiatischen Kulturfestes „Feuer und Wasser“, das am ersten Augustwochenende auf der Freundschaftsinsel in Potsdam stattgefunden hat.

Wir sind ja etwas holprig gestartet, denn eigentlich war Football angesagt. Tja, nicht mal wir können an zwei Orten gleichzeitig sein und so mussten wir uns entscheiden und haben das Fest gewählt – und wurden nicht enttäuscht (und da soll noch mal jemand sagen, in Potsdam wäre nüscht los und man müsste immer nach Berlin).

Und was soll ich sagen, schon der Ort ist etwas besonderes. Mitten in der Stadt auf der Freundschaftsinsel ist ein Schau- und Sichtungsgarten, der nach einer Idee von Karl Foerster angelegt wurde. Auch die Pflanzen geben eine Verbindung zum Fest, denn viele stammen aus Korea, China oder Japan – also Länder, in denen es auch einen Winter gibt – erklärte der leitende Inselgärtner Jörg Näthe. Zusätzlich war das ganze Areal geschmückt mit Lampions, Fackeln, bunten Bändern – selbst die Plastiken waren mit buntem Stoff verhüllt.

Nach dem ersten Rundgang suchen wir uns einen Platz vor der Bühne, denn das Programm ist vielversprechend. Der Beginn ist auf der ganzen Insel zu hören, denn die Samulnori-Trommler sind interessant zu sehen und natürlich zu hören. Weiter geht es mit dem Kaya-Ensemble, der Hwa-Dong Kindertanzgruppe, den DoRaZi-Singers (sehr lustig, der Chor besteht aus Deutschen, die koreanisch singen) und – das ist ja wie bei uns, wir laufen ja auch alle in Tracht umher und hören Blasmusik – es gibt eine K-Pop-Show von Plaincrew.

Na, schon außer Atem? Es geht noch weiter mit einer Taekwondo-Show des USV Potsdam. Da wurden Bretter und Steine zerschlagen und die Sportler sprangen durch die Luft, dass es einem schwindlig werden konnte.

Das sich bei uns anschließende Stimmungstief konnten wir nach kurzer Klärung der Lage mit Essen vertreiben (Glück gehabt). Die Mahlzeit war nicht koreanisch, aber ok. Die traditionellen Gerichte waren ratzfatz ausverkauft, es hatte wohl niemand mit dieser Nachfrage gerechnet. Nur Reiskuchen habe ich noch gekauft, die gab es aber am nächsten Tag zuhause.

Wir machten noch einen zweiten Rundgang über den Markt, ich probierte Takbon (koreanischen Holzplattendruck) aus, wir guckten bei der Kalligrahie und beim Tuho (das ist ein Pfeilwurfspiel) zu und ließen uns beim Infostand des Kulturzentrums mit Infomaterial versorgen. Es gab auch noch viel mehr zu sehen, so eine Märchenerzählerin und die Teezeremonie, eine Ausstellung im Pavillon und eine szenische Lesung.

 

Inzwischen war es auch schon etwas dunkel, so schlenderten wir wieder zurück Richtung Bühne, guckten uns noch ein Stückchen Bühnenprogramm an und zogen mit den anderen Besuchern dem Kangkangsule hinterher zur Feuershow und einem Variete im Grünen, vorgeführt von den Artistokraten. Das war zwar nicht koreanisch, hatte aber die Stimmung eines Familienfestes mit Artistik – oder wo werden sonst Lollies und Wunderkerzen durchgereicht, bekommen Kinder die Aufgabe, Marshmallos zu verteilen oder teilen sich wildfremde Leute Popcorn.

Wir machten uns dann – inzwischen ziemlich durchgefroren – auf den Heimweg und werden im kommenden Jahr das Programm der Freundschaftsinsel im Auge behalten. Aber erst einmal werden die Reiskuchen verkostet, mehr über Korea gelesen und der Pavillon am Potsdamer Platz gesucht.

Und nein, ich lerne jetzt nicht Koreanisch. Die Zeichen oben habe ich mir vom Internet übersetzten lassen.

*also strenggenommen nicht, weil alles ohne Geld, aber eben Verlinkung – und ehe mir einer aus Wut einen Kratzer ins Auto macht oder das Fahrrad umwirft, schreibe ich das da hin.

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