Leinsaat-Ecken – Synchronbacken im Januar

Mein Brot das hat drei Ecken, drei Ecken hat mein Brot… keine Sorge, jetzt kommt keine Tonspur. Schlimm genug, dass der Ingenieur das aushalten musste. Die drei Ecken waren die Vorgabe beim Synchronbacken von Zorra und Sandra und das Rezept war wieder mal eine Herausforderung, die erst im zweiten Anlauf richtig geklappt hat. Und ich habe die Menge halbiert.

Gestartet wird wie immer am Vorabend, da wird ein Vorteig (Poolish) aus 100 g Weizenmehl, 100 g Wasser und einem Krümel Hefe* verrührt und in der Küche stehengelassen. Und wir brauchen ein Brühstück aus 75 g Leinsamen (bei mir Goldsaat) und 100 kochendem Wasser – einfach Wasser drüber und stehenlassen. Das klingt alles easypeasy. Wenn man wie ich beim Herausholen der Leinsaaten ein anderes Gewürzglas kaputtschmeißt, muss man zwischendurch saubermachen, das war wegen wegrollender Körner etwas zeitaufwändiger.

Am nächsten Morgen nach dem ersten Kaffee verkneten wir 150 g Weizenvollkornmehl, 150 g Weizenmehl und 230 g Wasser, dazu die Tüte Trockenhefe und etwas braunen Zucker. Ist alles verknetet, kommen Vorteig und Brühstück dazu und wir geben auch noch 10 g Salz dazu. Und jetzt kneten, kneten (bzw. die Maschine kneten lassen). Da mit der Teig zu flutschig war, habe ich noch etwas Mehl dazugegeben. Der Teig bleibt in der Schüssel, bekommt ein Tuch drüber und muss warten – mindestens Stunde.

Bei uns war die Wartezeit länger, wir haben eine Runde um den BUGA-Volkspark gedreht und auf einem nahegelegenen Acker gesehen, dass die Wildgänse zurück sind. Yeah!

Wieder in der warmen Stube gab es Glühpunsch und Pause, dann habe ich den Teig aus der Schüssel gelockt und auf einem bemehlten Backpapier geteilt. Die Teile werden zu Kugeln geformt und ruhen unter einem Tuch eine gute Viertelstunde.

Dann habe ich sie einzeln mit dem kleinen Nudelholz von drei Seiten plattgedrückt. Die Flügelchen werden umgeklappt und mit untergeschlagenen Flügeln wieder aufs Backpapier gelegt. Wieder Tuch drüber und eine Stunde ruhen lassen.

In dieser Stunde gab es bei uns in Kombi von Mittag und Kuchen: eine große Portion Grießbrei mit Kirschen.

Frisch gestärkt wird nun der Backofen (mit Backblech!) richtig doll auf 250°C vorgeheizt. In der Heizzeit habe ich mit dem schärfsten Messer des Haushaltes und angehaltenem Atem** parallel zu den Seiten eingeschnitten.

In Teamarbeit haben wir Backpapier und Brote aufs heiße Blech bugsiert, noch mit der Blumenspritze ordentlich Dampf gemacht und dann backen wir.

Die großen Brote aus dem ersten Versuch haben ca. 40 Minuten gebraucht, die kleinen ca. 20 Minuten (besser auf 25 ausdehnen, die waren innen noch etwas klitschig).

Und dann gucken wir mal ganz in Ruhe, was woanders am Sonntag fabriziert wurde. Ich bin gespannt.

Synchronbacken #53 - Das Rezept

Zorra               1x umrühren bitte aka kochtopf

Sandra            From-Snuggs-Kitchen

Birgit M.         Backen mit Leidenschaft

Britta              Backmaedchen 1967

Désirée            Momentgenuss

Tina                 Küchenmomente

Friederike       Fliederbaum

Kathrina          Küchentraum & Purzelbaum

Tanja               Tanja’s „Süß & Herzhaft“

Ingrid              auchwas

Petra               Genusswerke

Simone            Zimtkringel

Dagmar           Dagmar brotecke

Tamara            Cakes, Cookies and more

Volker             Volkermampft

Nora                Haferflocke – Der Blog

Wilma             Pane-Bistecca

Bettina            homemade & baked

Johanna           Dinkelliebe | Backblog Foodblog Genussblog

Uschi              diebrotkrise

Geri  Lecker mit Geri

Manuela  Vive la rèduction! 

* im ersten Versuch Frischhefe, im zweiten Trockenhefe

** dieses Messer benutze ich sonst nie, das ist dermaßen scharf…

34 Gedanken zu “Leinsaat-Ecken – Synchronbacken im Januar

  1. Klasse! Deine gesammelten Werke sind dir ja hervorragend gelungen! Das ist Rezept ist aber auch wirklich ein Volltreffer!
    Liebe Grüße
    Tina

    Gefällt 1 Person

  2. Super Brötchen sind es geworden..schön dass du dich auch für Brötchen entschieden hast…
    Goldsaat ist eine gute Idee, habe ich auch noch im Schrank…muss dringend mal verbacken werden.
    Die nächsten Brötchen werden also mit dieser Saat auskommen müssen..

    Lg
    Dagmar

    Gefällt 1 Person

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