Erhöhter Wartungsaufwand

(enthält Werbung*)

Kennt ihr das bei Maschinen: wenn sie neu sind, summen sie wie die Bienchen und außer ab und zu mal drüberstreicheln und loben muss man nichts machen. Ein paar Wochen später ist dann Wartung fällig: bissel putzen, ölen, nachstellen – kein großes Ding. Irgendwann später werden die Intervalle kürzer und der Aufwand höher. Schöner Mist, aber wenn einem was am Maschinchen liegt, nimmt man das hin. Fragt mal Oldtimerbesitzer.

Ähnlich ist das ja bei unserem Körper – echte Oldtimer, oder? Da sollte uns was daran liegen, den gut in Schuss zu halten. Und weil nur Sport und gesunde Ernährung und „einfach ganz viel Wasser trinken“ nicht so ganz reichen und ich auch was für die Optik tun will, komme ich um regelmäßiges Cremen nicht herum. Und so war es ganz nett, auch mal etwas neues auszuprobieren. Für den Fragebogen im Vorfeld waren auch so Ankreuzsachen wie „sichtbare Fältchen“ oder „deutlich ausgeprägte Falten“. Huuuuuu. Für den objektiven Eindruck habe ich den Ingenieur befragt. Der ist zwar wohlwollend, aber auch gnadenlos ehrlich. Und nach einem Kontrollblick (ich wette, der hat Menge und Tiefe und wasweißich abgecheckt) kam „kleine sichtbare Fältchen“. Puh!

Ein paar Tage später hatte ich dann sogar schon Post mit einem güldenen Schächtelchen, in dem ein güldenes Tiegelchen und in dem 60 merkwürdig aussehende Kapseln mit einer recht langen und kleingedruckten Bedienungsanleitung. Elisabeth Arden scheint auf den ersten Blick nichts für Anfänger. Anwendung ist dann aber doch einfach: Pinorek vorsichtig abdrehen (dabei Quappe nicht quetschen) und den Inhalt vorsichtig auf Gesicht, Hals und Dekolleté (wo ist die blöde Autokorrektur, wenn man sie braucht?) auftragen. Das war es auch schon. Krams wegwerfen und dann kann die normale Feuchtigkeitscreme drauf und man kann sich wie gewohnt sein Gesicht aufmalen. Fühlt sich wirklich gut und nach einigen Tagen auch ein bissel glatter an. Auf die Langzeitwirkung bin ich gespannt. Die separat eingepackten Quappen durften auch mit auf Dienstreise – dort habe ich dann festgestellt, dass es sich dabei um Augenserum handelt, aber egal – wird eben das verwendet.

Das Foto ist – na eben so ein Foto. Es hat schon einen Grund, warum Werbefotografen ordentlich Geld verdienen. Und die Ökobilanz ist wahrscheinlich nicht so doll. Ich werde zumindest das güldene Pappkästchen weiterverbasteln.

 

*also strenggenommen nicht, weil Produkttest – aber ehe mir einer aus Wut einen Kratzer ins Auto macht oder das Fahrrad umwirft, schreibe ich das da hin.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.