Swirly Cheesecake

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Wir hatten schon lange keine Kuchen. Also wir hatten schon Kuchen, aber der war nicht neu oder jemand anders hatte den gebacken oder er war schneller aufgegessen, als ich „Foto“ sagen konnte. Und dann gab es diesen hier, der entstanden ist, nachdem ich den Zugang im Bücherschrank gründlich durchgesehen habe. Ich war nämlich ein Glückskind und habe bei Clara das neue Buch von Cynthia Barcomi gewonnen. Nochmal DANKE und viele Grüße nach Hamburg.

Geworden ist es bei uns dann ein Cheesecake mit einem Swirl aus Lemon Curd (Orange geht auch). Mensch, und ich wusste nicht mal, dass man sowas machen kann. Nur mit der Rührerei war ich dann wohl doch nicht „sanft aber gründlich“ genug. Mein Kuchen hat doch Risse bekommen, so dass wir ihn dann doch schneller aufessen mussten.

Bissel schwierig war die Umrechnerei auf die kleine Form (das ist die Sache mit dem π), aber auch das hat geklappt.

Den Boden habe ich etwas Freestyle aus ca. 100 g Spekulatius* und 50 g Margarine geknetet und unten in die Form gedrückt. Jetzt ist auch der Moment, den Backofen anzuschalten – 160°C und Unterhitze.

Für die Füllung habe ich 300 g Frischkäse, 90 g Zucker und eine Prise Salz langsam cremig verrührt. dazu kommen nacheinander noch 2 Eier, 125 g sauer Sahne, 1 TL Speisestärke und etwas Vanilleextrakt.

Und jetzt eine Lage Füllung, nächste Lage Lemon Curd, nochmal Füllung, nochmal Curd, letzte Lage Füllung – und nun mit dem Löffelstiel durch die Masse gehen und alles sachte verswirlen.

Jetzt kann die Form in den Ofen und bleibt dort ungefähr 45 Minuten. Als Gesellschaft bekommt sie ein Schüsselchen mit Wasser.

Zum fertigen Kuchen schmeckte uns Tee sehr gut.

 

*das sind keine Reste, sondern gut gehütete Vorräte

**also strenggenommen nicht, weil alles ohne Geld, aber eben Verlinkung – und ehe mir einer aus Wut einen Kratzer ins Auto macht oder das Fahrrad umwirft, schreibe ich das da hin.

 

 

 

4 Gedanken zu “Swirly Cheesecake

  1. Liebe Ilka,
    ich hab mich bei Deinem Text hier wieder gekugelt. Du hast die wunderbare Gabe, alles in ein „Schmunzelpaket“ zu packen.
    Und ich war so neidisch auf Dein Riesenstück Kuchen. Es sieht wirklich lecker aus. Und das mit der Umrechnerei habe ich erst nach Deinem Kommentar im Blog begriffen. 🙂 Man nennt das auch Spätzündung.
    Also muss ich für die normale Springform von allem die doppelte Menge nehmen, oder gibt es irgendwo Abweichungen? Jetzt muss ich hier rausgehen, sonst kratz ich den Kuchen noch vom Bildschirm.
    Schönen Abend noch und Danke für das tolle Rezept.
    Liebe Grüße
    Bärbel

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