Orangencurd

Ich muss zugeben, die ganze Zeit bei der Zubereitung hatte ich „ohne Helm und ohne Gurt“ als Ohrwurm. Und wenn ich vorher gewusst hätte, wie einfach die Zubereitung ist, hätten wir nicht so lange warten müssen (sonst gab es nur Gläser Lemoncurd aus dem Urlaub).

Zuerst geht es aber in den Keller, um ein paar leere Gläschen zu holen. Später ist dazu keine Zeit mehr.

Wieder da? Zu blöd, dass gleich auch die Waschmaschine gepiept hat, deshalb muss man das ja auch vorher machen. Aber jetzt können wir loslegen: in einen Topf kommt der Saft von 2 Orangen und 1 Zitrone (sollen insgeamt 300 g sein). Dazu kommen 2 TL Speisestärke und 75 g Zucker. Alles gut verrühren und erhitzen.

Nebenbei werden 3 Eier gut verquirlt. Das muss mein neuer Küchensklave erledigen, macht er super.

So, jetzt 60 g Butter (ich hab gesalzene genommen, andere gibt’s hier nicht) stückweise in die heiße Saftmischung geben. Sieht doch schon fast wie Pudding aus, oder?!

Wenn das geschafft ist und die Butter untergerührt ist, kommt der Topf vom Herd und die verquirlten Eier werden unter den heißen Saft gerührt. Immer schon weiterrühren, damit die Eiermasse nicht stockt. Also rühren, rühren, rühren… und noch ein wenig erhitzen (aber nicht kochen) bis die Creme etwas dicker geworden ist.

Das war es schon, ab in die Gläser damit und jetzt noch den Topf auslecken 🙂 War schon fast zu dick, gerade noch richtig und geht so superprima als Kuchenfüllung, als Eierkuchenzubehör oder aufs Sonntagsbrötchen. Nur beim Fotografieren stellt sich das Zeug doof an. Naja, es kommt ja auch auf die inneren Werte an.

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