Einfachstes Johannisbeerdessert

Wenn es Johannisbeeren einfach so zu kaufen gibt, muss ich eine Schale mitnehmen. Das ist so ähnlich wie bei Erdbeeren (da ist das Gesetz noch strenger). Mit dem Blick auf die wunderbar roten und quietschsauren Beeren hatte der Ingenieur den Wunsch, wieder mal das Dessert „mit dem Sprengstoff“ zu essen. Ist natürlich nicht wirklich Sprengstoff. Wir kaufen gelegentlich Zefir, das ist sowas baiserartiges, also sowjetische Meringues. Und das Dessert ist auch nicht wirklich ein Dessert sondern eine große Schüssel süß-sauer-quietsch-Kompott.

Jeder bekommt die Hälfte der geputzten Johannisbeeren in seine Schüssel. Darauf verkrümelt man grob je einen Zefir. Jetzt noch ca. 200 g Joghurt dazugeben und unterrühren und schon kann es losgehen. Die Kombination aus den sauren Beeren und dem süßen Schaum zusammen mit dem kühlen Joghurt ist einfach toll, die Optik dafür wieder einmal unterirdisch.

Immerhin habe ich einen der geretteten Teller verwendet. Der ist vom „zu verschenken-Tisch“ und darf mit den Tassen demnächst mit ins Büro.

Hier passt das Geschirr nicht mehr in den Schrank und zu nichts, aber bei weißen Punkten auf Rot verhält es sich wie mit den Beeren, die muss ich einfach mitnehmen.

5 Gedanken zu “Einfachstes Johannisbeerdessert

  1. Süß-sauer-quietsch-Kompott 🙂 Herrlich, das muss ich mir merken, sobald ich mal wieder Johannisbeeren im Haus habe. Und das Pünktchengeschirr macht definitiv gute Laune! Dass das „gerettet“ werden musste, kann ich absolut verstehen. Sommerliche Sonntagsgrüße!

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