Zu Fuß vom Flatowtum zum schwarzen Meer

Der Ingenieur hat es manchmal wirklich nicht leicht. Denn auch wenn er sich für den Pfingstsamstag irgendwas mit Ausschlafen und Faulsein und um16:00 Uhr Football gucken vorgestellt hatte, klingelte morgens doch der Wecker. Ok, nicht der normale um 5:15 Uhr, aber dennoch… ich konnte ihn nämlich überzeugen, die Gartenführung „Historische Gärten im Klimawandel – Park Babelsberg am Vortag des UNESCO-Welterbetages“ mitzumachen (in Wahrheit habe ich nur kurz gefragt und uns dann einfach eingebucht, ha!). Jedenfalls machten wir uns gemütlich nach dem Frühstück mit Fuß, Bus und Bahn auf den Weg zum Treffpunkt am Flatowturm. Wie sich herausstellte, bräuchte man zu Fuß (das hatten wir schon mal) genauso lange wie in der Kombi mit dem ÖPNV nämlich ungefähr eine Stunde. Das sind ca. 7 km. Nur falls sich jemand fragen sollte, warum viele Menschen doch lieber mit dem Auto fahren. Wir hatten ja glücklicherweise Zeit.

Start war der Flatowturm.

Kurzer Zwischenstopp an der Gerichtslaube

Erklärung des Geysirs (den man von da aus nicht sieht, aber dafür natürlich der Blick auf die Glienicker Brücke)

Wir schauen aufs Schloss

Und schaffen es endlich auch ans schwarze Meer mit dem Tintenfass.

Neben den ganzen historischen Bauten lernten wir einiges über Bäume (die können sogar Sonnenbrand kriegen) und die Anlage des Parks und dass die Gärtner dort sich genauso ordentlichen Landregen wünschen wie wir. Efeu soll nicht gekappt werden und man versucht dringend, die historische Gehölzwahl wieder herzustellen, was wohl ziemlich schwierig ist, weil es keine Pflanzpläne gibt. Außerdem wurde uns verraten, dass die Metallpfähle an den Wegen dazu da waren, die Kutschen in der Spur zu halten, gerade wenn diese in den Kurven etwas flott unterwegs war.

Die Runde war recht ordentlich und informativ, die Gesellschaft nett und unaufdringlich und die Sonne hat uns einmal ordentlich durchgebacken. Zurück machten wir für die Einkehr einen Zwischenstopp, guckten uns noch die Menge der Menschen in der Innenstadt an und schafften es pünktlich zum Kickoff vor den Lifestream. Das ist auch sehr gut ausgegangen, gewonnen mit 57:33.

Und weil Wochenende ist und es endlich wieder mal passt, schicken wir Grüße in ein Fachwerkhaus im Grünen.

6 Gedanken zu “Zu Fuß vom Flatowtum zum schwarzen Meer

  1. Der Ingeniör hat’s schwör. Klingelnder Wecker am Wochenende. Ist hier bekannt, aber nicht geliebt.
    Die Strecke hingegen klingt fein und wenn die Gruppe auch gut war, dann geht das auch mal mit dem Wecker.
    Liebe Grüße
    Nicole

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