Kartoffelsuppe mit Bohne und Zitrone

Anfang März haben wir einen der sonnigen Samstage genutzt, um uns mit Freunden zu treffen. In dem Moment, als wir nämlich schon fast in den Schuhen steckten, kam eine Nachricht, dass die beiden sich unserem Spaziergang anschließen wollten. Wir sind wohl schon berüchtigt dafür. Jedenfalls war als Treffpunkt und erstes Ziel der Platz vor der Nikolaikirche ausgemacht. Das klappte gut, die beiden kamen mit Bahn und Bus, wir auf unseren Sohlen. Guckt mal, wie voll das in Sanssouci schon wieder war.

Dann gab es (das war ausgemacht) ein Eis auf die Hand aus dem Ledo-Markt. Während 2 Personen draußen warteten, hat der Ingenieur mit A kurz eine Führung durch den Laden gemacht, um dann wirklich und endlich mit 4 Eispackungen aufzutauchen. Diese verputzten wir in der Sonne und es fühlte sich an wie früherTM. Auch A meinte, das sieht aus und riecht wie früher im Magazin. Anschließend gab es eine ziemlich große Runde „am Wasser lang“ mit Einkehr und Bier in der Sonne, bis zum Stadion (immer noch kein Baufortschritt, es ist zum Heulen, es sieht original noch so aus wie 2020, also hier ) und ab Pirschheide fuhren wir mit Bahn und Bus wieder alle nach Hause. Dann noch kurz Brötchen und Kuchen besorgen, (vergeblich) versuchen, ein Paket aus der Packstadion zu befreien und dann aber ab aufs Sofa. Schön wars, auch wenn uns abends ganz schön die Füße britzelten.

Zum Abendessen hab ich mich dann durch Madam Rote Rübes Kochbuch geblättert und eine Cremige Zitronen-Kartoffelsuppe gefunden. So ganz passten unsere Vorräte nicht, aber in Summe hat das ganz gut geklappt.

Gestartet wird damit, Kartoffeln zu schälen und in kleine Würfel zu schneiden (4 Kartoffeln pro Person, wir hatten Hunger). Gleiches passiert mit einer Zwiebel. Dann den dicken roten Topf auf den Herd und etwas Öl hinein. Ich habe gleich noch etwas Öl vom confierten Knoblauch dazugegeben. Ist das heiß, brutzeln wir zuerst die Zwiebeln an, dicht gefolgt von den Kartoffeln und 2 der confierten Knoblauchzehen. Während das brutzelt, habe ich etwas Wasser im Wasserkocher zum Kochen gebracht. Jetzt 1 EL der Gemüsebrühe zu den Kartoffeln rühren (das sieht zu putzig aus, ich habe gerade eine Charge, an der auch rote Beete war) und mit dem kochenden Wasser aufgießen. Deckel drauf und 15 Minuten kochen lassen.

Ab hier arbeitet Madam mit frischer Zitrone*, aus lauter Mangel bin ich auf die eingelegten Salzzitronen bzw. deren restliche Lake ausgewichen. War auch gut. Aber erst einmal machen wir die Platte aus und geben eine Dose dicke Bohnen und 200 g Sahne an die Suppe. Das wärmt da vor sich hin, während 2 Eigelb** mit etwas Wasser und anschließend löffelweise mit der warmen Suppe verrührt werden. Ist die Temperatur angeglichen, kann das mit in den Topf.

Final habe ich noch eine gute Handvoll gehackte Petersilie*** in und auf die Suppe geworfen und es kann losgehen. Da wir wirklich Hunger hatten, reichte das für zwei Spaziergänger**** und wird in der kommenden Woche noch eine gute Homeofficerportion.

Vielen Dank für die schöne Anregung!

* die Hälfte abgeriebene Schale und Saft, die andere Hälfte kleingeschnitten.

** das Eiweiß kommt nicht weg, das wird in ein Backexperiment verrührt. Das sind immer so Sachen, die mich bei Kochsendungen wild machen, wenn das einfach weggekippt wird.

*** im Original Schnittlauch

**** gut 12 km sind doch noch Spaziergang, oder? Oder?!

3 Gedanken zu “Kartoffelsuppe mit Bohne und Zitrone

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