Kuchenfrühstück mit Hefe und Marzipan

Ja ich weiß, ihr frühstückt ja alle gar nicht oder wenn dann nur supergesunde Smoothie-Bowls oder so. Bei uns gibt es „was gerade da ist“, das können Müsli, Obst und Joghurt, Eulen, Brötchen, Porridge oder Brot sein – manchmal auch Eulen oder eben Kuchen. das wird dann natürlich keine Sahnetorte oder so, sondern etwas, dass sich genau auf der Mitte zwischen Weißbrot und Kuchen bewegt. Superhilfreich ist übrigens die Mittagspause im Homeoffice, in der habe ich nämlich den Teig angesetzt.

Beim Kaffeeholen* so gegen 11:00 Uhr habe ich 220 g lauwarme Milch mit 1 EL Zucker und 30 g Frischhefe verrührt. Kaffee nehmen und die Hefematsche sich selbst überlassen. Das dauert nicht mal so lange, wie ein Kaffee durchläuft.

In der Mittagspause kommen dann 400 g Mehl, 1 Prise Salz, 1 Ei, 60 g Butter und die Hefematsche in die Küchenmaschine und werden gründlich verknetet. Wir braten uns in der Zeit ein paar Maultaschen auf (oder was eben sonst noch so da ist).

Zum Feierabend werden 200 g Marzipan zerkleinert und mit 1 Ei verrührt. Dann kann der Hefeteig aus der Schüssel gelockt und ausgerollt werden (ungefähr rechteckig) und wird mit der Marzipanmasse bestrichen. Von der langen Seite her aufrollen und in 10 Abschnitte teilen.

Diese Abschnitte habe ich in die pinkfarbene IKEA-Backform gesteckt, 2 nach unten quer und die anderen als Blütenblätter oben. Anschließend noch einmal Tuch über die Backform und wir machen uns auf den Weg, ich brauchte nämlich Briefmarken und konnte diese wunderbaren Exemplare ergattern. Die sind doch genau richtig für Ämterpost und so.

Wieder zurück schalten wir den Backofen auf 170°C Umluft und werfen die Dampfunterstützung an. Jetzt noch den Kuchen mit Sahne einpinseln und mit Hagelzucker bestreuen und ab in den Ofen. Nach 30 Minuten habe ich mit Alufolie abdecken müssen, nach 45 Minuten ist er fertig. Noch eine Weile in der Form lassen und am nächsten Morgen kann angeschnitten werden. Das Zuckergekrümel ist übrigens enorm und unter der Socke sind Zuckerkrümel richtig doof. Der Kuchen ist aber prima und sollte möglichst frisch gegessen werden, den er wird leicht trocken. Dann schlägt die große Stunde und wir bestreichen die Stücke mit Marmelade, ja wie bei Weißbrot oder machen einen Ofenschlupfer draus.

Und weil das diesmal wirklich sehr gut passte – auch Zorra und Britta haben Hefeteigliebe – schicke ich den Beitrag auf Reisen zum Blog-Event CLXXXIV.

* Wer schlauer ist als ich, fängt gleich früh an, dann ist zum Feierabend alles fertig.

5 Gedanken zu “Kuchenfrühstück mit Hefe und Marzipan

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