Extentions selbstgemacht

Keine Angst, ich habe nicht an meinen Haaren herumgefriemelt. Nee. Extentions heißt einfach nur Verlängerung und die brauche ich an meinen Pullovern. Echt wirklich. Ich habe so ziemlich lange Arme und da ist es eine Herausforderung, Pullover mit wirklich langen Ärmeln zu kaufen. Um so ärgerlicher, wenn die nach einigen Wäschen immer kürzer werden. Ist das bei euch auch so oder ist das ein sehr individuelles Problem?

Jedenfalls habe ich vor langer Zeit bei Undine sehr hübsche Stulpen gesehen, die ich längst nachgehäkelt haben wollte. Das war 2017 – naja, manche Projekte liegen etwas länger. Ich habe mich dann entschieden, ein Strickbündchen zu machen und das Muschelmuster anzuhäkeln. Final wird alles an den Pulli angenäht. Ich mag das, vor allem frieren mir im Homeoffice jetzt die Arme nicht mehr an der Tischplatte fest. Eine Mütze habe ich auch noch dazu gemacht, da krabbelt leider die pinkfarbene Wolle doch.

Als ich das meiner Schwester gezeigt, hat, musste sie sehr kichern – wir werden doch so langsam wie unsere Omas – nur ohne Kittelschütze und Dauerwelle. Und ich habe auch schon eine weitere Strickjacke auf ähnliche Weise verlängert. Besser als Neukaufen ist das allemal und bis wir irgendwann wieder alle ins Büro fahren ist das vermutlich total normal.

14 Gedanken zu “Extentions selbstgemacht

  1. Ich habe längere Beine als normal, das war vor 40 Jahren noch ein Problem. Nur die Levis hatte Jeans mit längeren Beinen. Damals besass ich als Jugendliche dann höchste eine, weil die sehr teuer waren. Seit etwa 30 Jahren wurde es besser. Seither gibt es mehr Auswahl. Die Idee mit den verlängerten Armen ist sehr schön.

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  2. Oh wie toll! Ich mag die Idee sehr und nichts ist doch schlimmer als kalte Hände am Schreibtisch. Ich finde das übrigens auch sehr schick für die Öffentlichkeit und nicht nur für das Homeoffice. Oma hin oder her, die wussten schon immer was gut ist. Nur wir „jungen Dinger“ wussten es besser. LG Undine 🤗

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