Wurzelgemüse-Auflauf nach Ottolenghi (Toad in the hole)

Ganz entfernt habe ich mich an die Anleitungen von Ottolenghi gehalten, einige Zutaten habe ich abgewandelt und manches (Rosmarin, Tomaten, die komplette Sauce) ganz weggelassen. Aber guuuut war das. Die Menge war etwas enorm, das sind vier richtig große Portionen.

Zuerst kippen wir 1/2 Tasse Olivenöl und einen dicken Schwabb Ketchup in die Auflaufform und geben ordentlich Salz und Pfeffer dazu. Das wird verrührt und dort hinein kommt geschnippeltes Gemüse. Nebenbei heizen wir den Backofen auf 220°C.

Geschnippelt habe ich mich quer durchs Gemüsefach: geschält und grob längs geschnitten werden 2 Pastinaken, 2 Möhren, 80 g Sellerie, 1 Petersilienwurzel und eine dicke rote Beete. Vor allem die Beete gar nicht erst irgendwo hinlegen, sondern gleich in die Auflaufform geben. Alles gut vermengen (was für ein herrliches Gematsche). Dann wird die Form in den Backofen geschoben. Gebacken wird für insgesamt ca. 30 Minuten, nach 10 Minuten geben wir noch etwas Ahornsirup aufs Gemüse.

Alles weg und drüberwischen, dann nehmen wir die große Rührschüssel, dort hinein kommen 100 g Sahne, 130 g Milch, 4 Eier, 2 EL Senf (mittelscharf), 1/2 TL Salz und 230 g Mehl (jeweils ungefähr 1/3 Dinkel, Weizen und Weizenvollkorn). Das wird gut durchgequirlt und bleibt dann gut 30 Minuten stehen, das Gemüse ist ja eh im Ofen.

So, der Ofen hat gepiepst, also Auflaufform raus aus dem Ofen und das Gemüse samt Öl kurz umbetten. Dann kommt noch ein Schwabb neutrales Öl in die Form und die darf noch einmal in den Ofen (das kennen wir ja schon vom Dutch Baby). Taktisch klug ist es, schon jetzt ein Stück Alufolie im Backofen zu platzieren und dort die Form draufzustellen. Ist das Öl heiß, sollte es fix gehen: Teig in die Form, Gemüse obenauf (einigermaßen gerecht verteilt), Ölreste obendrauf und ab in den Ofen. Gebacken wird ca. 30 Minuten, nach 10 Minuten habe ich die Hitze auf 190°C heruntergedreht.

Der Teig ging bei mir ordentlich hoch (was war ich froh um die Alufolie) und wurde prima fest. Ich habe alles noch ein bissel stehenlassen und einen grünen Salat dazu geschnippelt. Sicher hätte Bier dazu gepasst, da aber nicht Donnerstag war, gab es Tee dazu. War auch ok.

3 Gedanken zu “Wurzelgemüse-Auflauf nach Ottolenghi (Toad in the hole)

      1. Klasse, genau diese verschiedenen Texturen, Röstungen, Garstufen und Farben sind ein wahrer Sinnesrausch für den Geschmack und das Mundgefühl. WOW. Seit einigen Tagen gibt es bei uns Ofengemüse und Ofengenüsse, die rekordverdächtig sind.

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