Die zehn verrücktesten neuen Gewohnheiten (nach Tutto paletti)

Während draußen das Osterwetter (Regen, Wing, Hagel…) tobt, habe ich mich mal wieder durchs Internet gelesen. Erstens auf der Suche nach Anregung fürs Mittagessen, das schmecken und zu unseren Vorräten und Resten passen soll und zweitens um einfach mal zu gucken, was andere so treiben. Anke von Tutto paletti hat eine Liste von Dingen gemacht, die sich seit Corona verändert haben (so hat sie jetzt immer Eier im Kühlschrank). Das brachte mich ein bissel ins Grübeln, aber ja – hier meine „Liste“:

1. Das Spazierengehen: Ich lasse mich morgen vom Ingenieur mitnehmen und „aussetzen“ und laufe dann zurück in mein Homeoffice. Wenn ich spät genug dran bin, ist der Bäcker schon auf und ich kaufe Brötchen.

2. anders schminken, also für Videocall unbedingt Augenbrauen und Lippenstift

3. mehr Koch-/Backexperimente

4. fast nicht mehr Autofahren, das steht da jetzt so rum (irgendwann vergesse ich, wie Tanken geht)

5. Bekleidung reparieren und aussortieren

6. Ich „gehe“ zu Lesungen und Seminaren, ohne mir Schuhe anziehen zu müssen und mir vorher Gedanken über den Heimweg zu machen.

7. nur noch 1 x pro Woche einkaufen ist ausreichend – ein bissel planen muss man aber schon

8. ein Weg „in die Stadt“, also zur Bank oder zur Drogerie ist ein Abenteuer und Pommes oder Haloumi-Döner oder Eis (womöglich noch auf einer Bank draußen in der Sonne) sind etwas ganz tolles – überhaupt, Essen, das ich nicht selbst gekocht habe.

9. Wir gucken Reisedokus – und rufen immer „da war ich schon“, wenn wir etwas wiedererkennen.

10. Leute grüßen – da ich durchs Spazierengehen inzwischen fast jeden Hund, Baum, Pferd, Menschen hier kenne, kann man auch guten Tag wünschen (ok, den Bäumen nicht). Das ist inzwischen wie auf dem Dorf hier.

Frei nach Anke frage ich darum: Und ihr so?

Und einfach, weil Wochenende ist, verlinke ich mit dem Fachwerkhaus im Grünen Gartenwonne, wo es viel zu sehen gibt, auch wenn der Frost leider die Magnolie erwischt hat.

8 Gedanken zu “Die zehn verrücktesten neuen Gewohnheiten (nach Tutto paletti)

  1. So als auf dem Lande lebender Rentner muss ich sagen, dass sich für uns nicht viel verändert hat, ausser dass wir im Supermarkt eine Maske tragen müssen und wir nicht ins Restaurant gehen können (und nicht reisen können, natürlich). Freunde und Familie sehen wir auch sonst nicht so oft.
    Ich probiere vielleicht mehr Rezepte aus, aber das hängt auch mit dem Wetter zusammen. Sobald ich mehr im Garten sein kann, wir einfacher gekocht.

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  2. Liebe Ilka! Es freut mich, dass dich meine Überlegungen inspiriert haben. Siehst du, du kommst auch ganz leicht auf zehn Punkte.😀
    Wie tanken geht, habe ich sowieso vergessen, denn hier in Italien gibt es den Tankwart, der das für dich erledigt. Allerdings ist bei meinem neuen Auto, das ich drei Wochen vor dem ersten Lockdown im Februar 2020 stolz in Besitz genommen hatte, der Tankdeckel auf der anderen Seite. Von welcher Seite ich ranfahre, muss ich jedes Mal noch überlegen. 🤦‍♀️
    Was das Rausgehen in die Stadt betrifft, hoffe ich, dass wir dann ganz schnell wieder die „Welt“ zurückerobern und dazu ohne Mühe in die Schuhe schlüpfen. Die Bequemlichkeit ist ein zweischneidiges Schwert. Andere neue Gewohnheiten, das Leben zuhause betreffend, sind dagegen klasse, auch ich gehe nur noch einmal die Woche in den Supermarkt, habe zum spontanen Backen immer Eier im Kühlschrank (jawoll! 😂), plane und verwerte besser.
    Hab ein gemütliches Wochenende! LG Anke

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  3. Danke für die Liste, bei mir hat sich kaum was geändert. Ich gehe jeden morgen 3 Minuten zu Fuß zur Arbeit wie seit Jahren, Kochen und Backen tu ich eh wegen Allergien und Zöllie und so da probiere ich eh dauernd Rezepte aus. Nur das „Shoppen“ sprich in die Stadt Kaffee trinken und Eisessen fällt seit gut einem Jahr schon weg, echt seit dem war ich nicht mehr in unserer Kreistadt.
    Aber Reisen tu ich gar nicht, das vermisse ich auch nicht. Tanken muss ich öffter weil einkaufen ist nicht so um die Ecke.
    LG Marion

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  4. Liebe Ilka,
    das klingt alles nach Lebensbereicherung und so betrachte ich dieses C-Ding auch: Als Aufzeigen von Dingen, die auch wichtig sind in diesem Leben, das vorbeirauscht.
    Tanken will geübt sein, hier auch.
    Schön, deine 10 Dinge zu lesen, vielleicht steige ich da mal ein.
    Liebe Grüße
    Nicole

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  5. Ich finde das sind super schöne neue Errungenschaften.
    Und bei den meisten kann ich sagen: dito. Und dabei fühle ich mich gut und geerdet. Eigentlich bisschen traurig, dass das zuvor gar kein Teil meines Lebens war.
    Ich könnte noch anmerken:
    Deutlich mehr Bloggen und Kontakte pflegen.
    Keinerlei Shopping (denn wo soll ich es tragen)
    Noch mehr Lesen und wieder konzentriert Musik hören, um des Musikhörens wegen

    LG und einen hoffentlich sonnigen Sonntag (ich wohne im Regenteil leider)

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