Möhrensuppe

Eine warme Suppe ist manchmal wie eine gute Umarmung. Das klingt jetzt einigermaßen pathetisch, ist aber so. Nicht umsonst heißt solches Essen Soulfood. Und wenn wir gerade alle auf Abstand sein müssen und sowieso alles doof ist, eine ihr Lieblingsschüsselchen zerkloppt hat, draußen noch Herbst ist und Ü.Ber.Haupt brauchen wir eine gute Suppe. Das braucht es gar keine besonderen Zutaten oder komplizierten Zubereitungsarten, sondern einfach was Warmes auf dem Löffel.

Wir starten (wie immer) mit dem Geschnippel, also 1 kg Möhren* in Scheiben, 1 Zwiebel in Würfel**, 15 g Ingwer und 2 Knoblauchzehen. Das wird alles in etwas Sonnenblumenöl und Butter angebraten. Schön in Ruhe, immer mal rühren und dann mit 350 ml Wasser und 350 ml Orangensaft abgelöscht. Noch 2 EL selbstgemachte Gemüsebrühenpaste dazugeben, Deckel drauf und 15 Minuten kochen lassen.

Ist die Viertelstunde um, nehmen wir den Topf vom Herd und gehen mal gründlich mit dem Passierstab durch. Das sieht schon mal gut aus, ist aber noch nicht fertig, denn wir geben jetzt noch eine Dose Kokosmilch*** dazu. Abgeschmeckt wird ordentlich mit Salz, Kurkuma und Chili oder einem fertigen Currysalz.

Das ist es jetzt natürlich auch noch nicht, denn wie ihr auf dem Bild sehen könnt, gab es noch eine Einlage. Dazu habe ich Lachswürfel kurz angebraten (nur ein bissel Salz drüber und in Rapsöl braten), außerdem gab es noch etwas Birne und gehackten Staudensellerie dazu.

Als Beilage gab es bei uns eine Scheibe vom Kaffee-Brot und die Menge ist groß genug, dass zwei Personen richtig gut satt wurden (Achtung, Platz für Nachtisch lassen!) und noch zwei ordentliche Portionen in den Kühlschrank wanderten, damit die Home-Officerin nicht den ganzen Tag nur Porridge essen muss. Da gab es die Suppe dann mit Apfel, Räucherlachs und Sellerie.

Übrigens habe ich das Rezept auch zum BloggerEvent „Spicy Soulfood“ geschickt. Wer mag, guckt da mal vorbei.



* immer schön zwischendurch dran rumknuspern, an die Suppe kommt, was übrigbleibt.
** 117 g, hab ich extra für euch gewogen
*** ich mache die immer von unten auf mit dem Dosenöffner, damit das nicht so eine Sauerei wird. Meist bricht der Dosenaufmachschniepel oben sowieso ab.

7 Gedanken zu “Möhrensuppe

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