Kürbis und so aus dem Römertopf

Da liegt man nach einem ausgiebigen Badewannen-Schwumm im Nachthemd mit Handtuchturban auf dem Kopf und versorgt mit Schnittchen und Wein auf dem Sofa und dann zieht aus dem Bahnwärterhäuschen ein Geruuuuch durch die Gegend, unfair sage ich euch. Für einen Nachbau war ich am Samstag nicht mehr in der Lage wegenweil siehe oben, aber am Sonntag habe ich dann die Vorratslage gecheckt, den Römertopf aus dem Keller geholt und los ging es.

Der Topf wird ins Spülbecken gestellt und mit Wasser gefüllt. In der Wartezeit habe ich 1/2 Hokkaidokürbis in Spalten geschnitten und die Reste von einem Suppengemüse (etwas Sellerie und zwei Stückchen Porree) in kleine Stücke geschnippelt. Und das ganz in Ruhe.

Das Wasser kriegt eine Aufgabe in der Gießkanne und wird im Römertopf durch 150 g buntes Quinoa* ersetzt. Obenauf habe ich das Suppengemüse und ganz obenauf den Kürbis gestapelt. Gut salzen und gut 200 ml Wasser drübergeben. Final habe ich noch zwei Knoblauchzehen geschält, halbiert und die Stücken mit ins Gemüse geschoben. Obenauf noch etwas Butter, Deckel drauf und ab in den (ausgeräumten, aber noch kalten) Ofen.

Der Backofen wird jetzt auf 200°C eingestellt und wir warten eine Stunde total entspannt (haha), bis wir den Backofen ausschalten.

Sind dann Tischdecken, Händewaschen und Getränkewahl erledigt, holt der Ingenieur die Chose aus dem Ofen und lüftet den Deckel. Huch, das Quinoa hatte deutliche Expansionspläne und der Geruch ist herrlich. Die Menge war genau so, dass es für zwei gereicht hat und ich am Folgetag noch ein Mittagessen habe. Mal sehen, ob ich mir da noch etwas Käse dazuschmuggeln kann.

Danke für die Idee + viele Grüße ins Bahnwärterhäuschen.


*die Bahnwärterin hatte Hirse, die hatte ich aber nicht und diese Quinoa ist dann auch endlich leer. So doof ich die am Anfang fand, inzwischen habe ich einige Variationen, die wirklich gut sind.


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