Graved Lachs in pink

Es wird gerade etwas pink-lastig. da müssen wir gemeinsam durch. Bevor wir anfangen heißt es aber erst einmal „Haare hoch“ und „Schürze um“.

An Graved Lachs habe ich mich übrigens ewig nicht rangetraut, die Profis haben immer so ein Getue drum gemacht mit UiUiUiUiUi und EiEiEiEiEi. Da ich aber gerade unbeaufsichtigt war und es einfach mal probieren wollte und mit Einkaufen dran war (und in der Gemüseabteilung ein „wenig“ zugeschlagen habe), geht es jetzt los. Wer keine Wünsche zum Speiseplan abgibt, muss das essen, was da ist. Ok, Brühnudeln und Schmorgurken kann ich auslassen.

Jetzt aber, wir verquatschen uns, der Lachs: gestartet wird damit, die Schale einer halbe Zitrone abzureiben. Als nächstes wird die rote Beete geschält und grob geraffelt. Ich hatte eine ziemlich große, von der brauchte ich nur die Hälfte (was bedeutet, es gibt noch ein zweites pinkes Essen). Das waren ca. 180 g rote Raspel. Dazu kommen 1 TL Koriander* (gemahlen), 1 TL Pfeffer, 30 g Salz***, 15 g brauner Zucker und 2 EL Wodka** (15 g). Das ganze wird jetzt vorsichtig aber gründlich vermischt.

Jetzt kommt der Lachs dran, das waren 250 g. Oder dachtet ihr, ich starte Experimente mit ganzen Kilos? Den also abwaschen, trockentupfen und mal genau gucken, ob noch Gräten drin sind.

Als nächstes kommt etwas von der bunten Mischung in eine viereckige Form, den Lachs platt obenauf (Haut nach unten), bunte Mischung obenauf und dann etwas Folie drüber. Der Fisch sollte nun mit einem Brett beschwert werden. Ich hätte vorher probieren sollen, denn das geplante (kleinste) Brett passte natürlich nicht in die Form, weshalb der Fisch noch einmal umziehen musste. Das sah im Ergebnis so aus. Wäre ich gleich auf die Idee gekommen, den Kühlakku als Brettchen zu nutzen, wäre mir das erspart geblieben.

Ihr seid ja jetzt informiert und könnt das vorher testen. Jetzt aber ab damit in den Kühlschrank, das muss da mindestens 12 Stunden stehen.

Bei uns wurden es fast zwei Tage, die wir übrigens unter anderem so verbracht haben. Auch bei den Temperaturen der letzten Tage konnte man es vormittags im Schatten dort gut aushalten. 

 

So sah die ganze Chose nach 2 Tagen aus. Der Fisch wird jetzt von der Matschemampe befreit (ach ja, vorher Schürze und so), sachte abgespült und trocken getupft. 

Abschneiden war übrigens deutlich schwieriger als die Herstellung – sofern man das Gezauber mit dem Umziehen in den anderen Behälter weglässt. 

 

Für uns hat es sich gelohnt, der Geschmack der roten Beete ist da, allerdings nicht megadominant.

Wie man sieht, man kann graved Lachs auch ohne Wacholder und Dill herstellen. Und es schmeckt sogar. 

 

 

 

 

Und ich verlinke mit Gartenglück Linkparty Gartenwonne.

Viele Grüße




* nicht mit Kardamom oder Kurkuma verwechseln, ich sag ja nur
** hier das Experiment mit den Birkenblättern – das wird und wird nicht leer
*** das war zu wenig, bei der nächsten Runde nehme ich mehr (was auch bedeutet, es gibt einen neuen Versuch, aber nicht gleich)

 

2 Gedanken zu “Graved Lachs in pink

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