Eine Quiche auf Reisen – mit Roter Beete

Wir haben nach ewigen Zeiten das Abenteuer gewagt und sind nach Sachsen gefahren. Unter normalen Umständen wäre das kein Abenteuer, aber momentan ist alles irgendwie „hurtz“. Unter normalen Umständen hätten wir und auch auf halber Strecke im Spreewald getroffen und es uns dort gutgehen lassen und niemand hätte kochen müssen. So war aber alles anders, es war Terrassenpicknick angesagt. Dafür habe ich eine Quiche vorbereitet, die den Erwachsenen gut geschmeckt hat, das Kind hat sie keines Blickes gewürdigt, ebenso wie das Backofenratatouille seiner Mutter. Ist aber auch ok. Dafür war es mit seinem Papa und dem Ingenieur noch zu McDo und es wurden Spezialitäten besorgt, unter anderem Pommes für mich. Yeah.

Die Quiche hatte ich am Vortag vorbereitet, dafür habe ich 70 g Walnüsse, 1 EL Chia (15 g) und 65 g Sonnenblumen im kleinen Häcksler gemahlen und mit 150 g Dinkelmehl, 120 g Margarine und 1 Ei gut verknetet. Da mir das zu matschig war, habe ich weitere 2 EL Mehl (60 g) zugegeben. Der Teig parkt im Kühlschrank, denn die Freundin war beim Friseur, braucht noch einen Kaffee und nimmt mich mit Richtung Stadt. So habe ich die Chance, wieder mal Obst und frische rote Beete auf dem Markt zu kaufen.

Wieder zuhause geht es ans Geschnippel, die rote Beete wird geputzt und mit Stumpf und Stiel einmal durchgeshreddert. Ok, die Knolle läuft über die feine Gemüsescheibe, die Stiele und das Grün werden grob zerschnitten. Ebenfalls geschnippelt werden 4 müde Champignons und eine dicke Zwiebel. Alles anbraten (Zwiebel zuerst) und gut salzen. Das Gemüse muss etwas abkühlen, dann werden ca. 100 g Schmand und 2 Eier untergerührt.

Jetzt aber, Backofen vorheizen und den Teig in der Quicheform gut verteilen und einen Rand andrücken. Dort hinein kommt nun das gruslig aussehende Gemüse, bissel zurechtzuppeln und Käse drüber (hier Cheddar-Reste). Das macht die Optik zwar noch fieser, den Geschmack aber besser. Gebacken habe ich bei ca. 180°C für ungefähr 30 Minuten. 

Glücklicherweise essen die Menschen in Sachsen rote Beete, gefragt hatte ich nämlich nicht. Dafür kannten sie die Variante nicht, dass man diese Gemüse „am Stück“ kaufen kann und sogar die Blätter mit verarbeitet. Wir haben dafür das Spiel „Schnappt Hubi“ gelernt. 

 

 

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