Kuchen mit Aussicht

Was ihr sicher nicht glaubt, aber wir wohnen in der Nähe eines Foto-Hotspots. Also Sanssouci sowieso, aber hier ist noch mehr zu finden. Dem Ingenieur habe ich die Stelle letztens gezeigt. Soll ich euch mitnehmen? Zuerst packen wir aber mal unser Beutelchen, denn mit der Versorgung sieht es da dünne aus, man sollte darum ein Minipicknick dabeihaben. Unseres Bestand aus einem Selterskuchen mit Frucht.

Zusammengerührt ist der schnell. Wir schlagen 4 Eier und 2 Tassen Zucker so richtig schaumig und geben dann nach und nach 1 Tasse Öl, 3 Tassen Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 1 Prise Salz und etwas Vanilleextrakt dazu.  Zum Schluss 1 Tasse Selterswasser unterrühren. Gebacken wird bei 180°C Umluft für ca. 40 Minuten.

Ist der Kuchen fertig gebacken, pieken wir mit dem Holzstäbchen ordentlich Löcher obenrein, verrühren etwas gelbe Marmelade mit Flüssigkeit (bei mir waren es die Reste des Aprikosensuds, die mit den Resten der Orangenmarmelade fusioniert wurde) und geben die nach und nach über den Kuchen.  

Kuchen ist kalt und verpackt? Getränke dabei?? Alle Wunschpersonen haben Schuhe an???

Jetzt aber los, linksrum, rechtsrum, linksrum, rechtsrum, rechtsrum, geradeaus*… da wollen wir hin. Sieht doch schon gut aus. 

Hab ich euch verwirrt? Sagt eurem Navi Amundsenstraße/Ecke Verlängerte Amtsstraße und los. 

 

Der Ingenieur war auch etwas überrascht, den auch wenn wir keine Viertelstunde unterwegs waren, den Ausblick hat er so noch nicht wahrgenommen. 

Aus der Nähe sieht das dann so aus – und zu manchen Gelegenheiten (Mittagspause bei schönem Wetter) ist es da einigermaßen voll. Also Potsdamer Feldflur-voll: 6 Menschen, 2 Fahrräder, 2 Hunde. 

Man kann da jetzt philosophieren, ob das mit ökologischer Landwirtschaft zu tun hat oder mit der falschen Saatmischung – man kann das aber auch einfach schön finden.

 

Was man nicht tun sollte, ist außerhalb der Fahrrinnen durch den Acker zu latschen. Scheint nicht jeder zu wissen, denen hat wohl niemand von der Kornmuhme erzählt, die das Feld bewacht und Menschen, die das Feld betreten, gefangen nimmt und nicht mehr freigibt. 

 

Unser Spaziergang geht weiter, irgendwann nach rechts, einmal über die Straße und weiter. Wir wechseln mal die Farbe von rot auf violett, Nach dem knalligen Mohn sehen die violetten Blüten ziemlich verhalten aus.

Rechts oben seht ihr schon den Weg auf den Aussichtshügel am Birnenweg. Der ist sehr praktisch, denn 2001 zur BUGA sind dort Tischplatten in den Hügel eingelassen worden, auf denen man super picknicken kann. Dort gab es dann auch endlich den Kuchen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6 Gedanken zu “Kuchen mit Aussicht

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