Ein Hefezopf zum Frühstück

Normalerweise backe ich mit Trockenhefe. Da momentan aber nichts normal ist, machen wir mal was anders. Zu kaufen gab es Frischhefe, vermutlich von riesigen Blöcken abgeschnitten und im Kühlregal mit einem Schild „Bitte nur zwei nehmen“. Ich habe trotzdem nur ein Päckchen genommen, gleich wie beim Mehl. Wir wollen ja keine Kolonie Mehlmotten anlocken.

Für den Teig habe ich 250 ml Milch in der Microwelle handwarm gemacht, dazu 75 g Zucker und ca. 20 g von der Hefe gekrümelt und alles gut verrührt. Das kann jetzt mal warten, erst gibt es Frühstück.  In die große Rührschüssel kommen anschließend 500 g Mehl, 1 Ei und 1 TL Salz – zweimal kurz umrühren, dann kann der Hefematsch dazu und die Maschine kann loskneten.

Etwas später werfen wir aus der Ferne noch 75 g Margarine/Butter dazu, in kleinen Stücken und weich wäre gut. Der Teig sieht jetzt etwas fluffig aus, aber das ist schon ok so – Tuch drüber und dann schnappen wir uns die beiden Taschen, die in den Container sollen und stiefeln los. Der Teig bleibt zuhause.

Nach der Rückkehr gibt es erst einmal Kaffee, dann darf der Teig auf die bemehlte Backmatte, wird vorsichtig durchgekitzelt und dann in drei Teile geschnitten. Diese werden langgezogen und zum Zopf verflochten. Ich hab das nicht mal superschön gemacht, sondern immer nur von der Seite drüber geworfen. Passt schon, innere Werte und so. Beim Umbetten aufs Blech musste der Ingenieur mit anfassen, jeder zwei Ecken und hoppsassa. Wieder Tuch drüber und entspannen (der Teig und wir auch).

Nach einer knappen halben Stunde heizen wir den Backofen auf ca. 190°C Ober-/Unterhitze und stellen einen Topf mit heißem Wasser hinein. Der Zopf wird mit verklackertem Ei* eingepinselt und mit Hagelzucker** bestreut.

So, jetzt aber ab in den Ofen. Nach knapp 20 Minuten habe ich ein Stück Alufolie zur Abdeckung spendiert, nach gut 25 Minuten darf der Zopf aus dem Ofen. Ganz schön riesig geworden, das muss Zauberhefe sein. 

 

*der Rest geht ins Rührei

** bei uns mit Karamell, das waren solche Geschenke aus der experimentellen Phase des Kaffeetrinkens. Machen sich gut auf dem Zopf.

2 Gedanken zu “Ein Hefezopf zum Frühstück

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