Babka – Synchronbacken im Mai

So langsam komme ich mit dem Bloggen kaum noch hinterher, Zorra hat ein Event nach dem anderen, das gibt beinahe Beitragsstau, klingt wie ein Luxusproblem. Die weitere Backchefin ist Sandra.

Gut außerdem, ich muss mir nichts ausdenken UND es gibt keine Diskussionen, denn wenn das Thema vorgegeben ist, muss das gebacken und gegessen werden (haha).

Bei der Babka hat niemand diskutiert, vielmehr bin ich zwischendurch von der Baustelle* geschickt worden, um den Kuchen fertigzumachen. Das Rezept ist ursprünglich auf französisch, zum Glück wurde die Übersetzung mitgeliefert, danke dafür. 

Jetzt aber los, sonst sind die letzten Krümel weggegessen, bevor ich hier fertig bin. An Tag 1 wird der Teig angesetzt. Ich habe wegen der Anzahl der zu verköstigenden Personen die Menge halbiert, so dass es bei mir nur einen Kuchen ergab. Ich hoffe, die beiden Organisatorinnen sehen mir das nach.

Und so habe ich 240 g Mehl, 10 g Speisestärke, 3 g Salz, 40 g Zucker und etwas Vanilleextrakt (original 30 g Zucker + 1/2 Pck. Vanillezucker), 8 g Hefe, 60 ml lauwarmes Wasser und das kleinste Ei**, das ich finden konnte gut verknetet und nach einer Weile 45 g Margarine dazugegeben. Ist alles gut verknetet, in eine leicht geölte Schüssel*** geben und mit Tuch drüber eine Stunde gehen lassen. Dann Teig einmal platt drücken, Deckel drauf und ab in den Kühlschrank – gute Nacht. 

Tag zwei, es sind noch ein paar Farbaufträge auf der Baustelle zu machen. Nach den ersten Arbeiten, für die vier Hände praktischer sind, geht es für mich wieder in die Küche (sehr sehenswert, mit Piratentuch und im Blaumann).

Zuerst darf mal der Teig aus dem Kühlschrank, der sieht gut aus. Schön gegangen, aber nicht so irre wie beim Zopf oder den Pane Rustico. Der darf sich etwas aufwärmen, es geht erst einmal an die Füllung, bei der uns freie Hand gelassen wurde. Blau- und Johannisbeeren wären hier nur TK vorhanden. Vielmehr habe ich zwei Nektarinen (150 g) kleingeschnitten und mit 30 g Zucker und 35 g Zitronensaft 10 Minuten gekocht. In der Kochzeit wird eine weitere Nektarine geschnippelt (80 g), ebenso wie 60 g Erdbeeren. Das kommt zusammen mit abgeriebener Zitronenschale mit in den Topf und köchelt noch 5 Minuten – ist sehr schön fruchtig und sehr schön rot geworden.

Die Füllung kühlt jetzt erst einmal ab, dafür wird der Teig ausgerollt und muss noch unter einem Tuch warten, weil der Ingenieur meine Hilfe braucht.

So, kann weitergehen – zuerst kommt Backpapier in die Kastenform. Weil Backpapier immer nervig ist, klemme ich es mit Wäscheklammern fest.

Dann wird der Teig mit der Füllung bestrichen und aufgerollt, die Rolle längs aufgeschnitten und verflochten (wie beim Seilebrot) und dann mit dem Teigschaber und einem kühnen Schwund in die Kastenform bugsiert.

Tuch drüber und eine Stunde gehen lassen. 

Gebacken wird bei 180°C Umluft, nach 15 Minuten habe ich alles mit Alufolie abgedeckt, nach weiteren 10 Minuten ist der Babka fertig.

Darf es hier öfter geben, bissel mehr Füllung würde nicht schaden. 

Und dann gucken wir mal nach, wie die Ergebnisse der anderen Synchronbäckerinnen aussehen.  

 

Sandra von From-Snuggs-Kitchen | Britta Britta von Backmaedchen 1967 | Caroline von Linal’s Backhimmel | Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum | Petra von Obers trifft Sahne | Johanna von Dinkelliebe | Backblog Foodblog Genussblog | Tanja von Tanja’s „Süß und Herzhaft“ | Tina von Küchenmomente | Britta von Brittas Kochbuch | Simone von zimtkringel | Bettina von homemade & baked | Tamara von Cakes, Cookies and more | Birgit von Birgit D | Birgit M. von Backen mit Leidenschaft | Katrin von Summsis Hobbyküche | Conny von Mein wunderbares Chaos | Eva von evchenkocht | Katja von Kaffeebohne | Martha von Bunte Küchenabenteuer | Yvonne von Rezepttagebuch | Geri von Lecker mit Geri | Andrea von Aprilmaedchen | Anna von teigliebe | Anna von Frau M aus M | Simone von Deliciousdishesaroundmykitchen | Zorra vom Kochtopf

 

 



*Wir renovieren das Arbeitszimmer, nach fast 20 Jahren orangefarbener Tapete gibt es nun weiße Wände und einen neuen Fußboden.

**Eigentlich 1 Ei für die doppelte Menge, ein Ei zu halbieren war mir dann doch zu kompliziert. 

***Warum sagt einem das keiner, ist ja super.

40 Gedanken zu “Babka – Synchronbacken im Mai

  1. Hallo Ilka,
    deine Babka ist ja auch so schön geworden und war mit der Nektarinen-Erbeer-Füllung sicher superlecker.

    Liebe Grüße
    Tina

    PS. Kann das sein, dass du vergessen hast, die Linkliste in den Beitrag einzufügen?

    Gefällt 1 Person

    1. Danke 🙂 Eiersuche ging, einmal mit scharfem Blick in den Karton.
      Arbeitszimmer geht voran, heute haben wir am Fussboden weitergemacht. Weiße Wand und „holziger“ Fußboden in dunkel, viiiel besser als die orangene Tapete. Hätte an das vorher-Foto denken sollen.

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  2. Liebe Ilka,
    Wäscheklammern für Backpapier? Genialer Tipp! Danke dafür. Beitragsstau? Kenne ich. So viele Rezepte, so wenig Zeit, alles fertig zu machen. Hier gab’s auch wenig Gegenwehr, als die Babka gegessen werden „musste“. Am Ende blieben nur ein paar Krümel…
    Herzlichst, Conny

    Gefällt 1 Person

  3. Huhu Ilka, jetzt habe einmal herzlich gelacht beim den Wäscheklammern und Backpapier auf die Idee wäre ich nie gekommen. Deine Babka sieht richtig schön fruchtig Erdbeerig aus und hat bestimmt schön fruchtig geschmeckt. Das mit dem Ei habe ich so gelöst, ich habe eine ganzes verquirlt und davon dann die hälfte genommen. Das restliche Ei habe ich zum Rührei gegeben was es bei uns gab. Wie Zorra das gemacht hat, geht natürlich auch nur das Eigelb nehmen.
    Liebe Grüße
    Britta

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  4. Hallo Ilka,
    Dein Fruchtmix in der Füllung macht Lust auf mehr. Ich glaube, ich muss gleich mal Teig anrühren.
    Liebe Grüße
    Katja aka Kaffeebohne

    Gefällt 1 Person

  5. Ganz schön taff, mitten im Renovieren auch noch zu backen. Das hast Du ja super hinbekommen.
    Nektarine als Füllung stelle ich mir auch megalecker vor.
    Viel Spaß und Erfolg noch beim Renovieren.

    Liebe Grüße
    Britta

    Gefällt 1 Person

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