Hefeschnecken nach Anke

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Es gibt da einen Blog, bei dem ich sehr gern lese. Anke Groener schreibt über alles mögliche: Ihre Arbeit, die Dissertation, Kunst, Fußball (ja, auch wenn diese Rundballgeschichte nicht so meins ist, finde ich es großartig, dass sich Frauen für Sport interessieren, sich auskennen und im Stadion Spaß haben), Leben, Zahnweh, Politik … und manchmal auch ihr Essen. Und wenn bei ihr sowas steht wie „im Originalrezept sind es 110 g Butter und 1 EL Zitronenschale, aber das war mir zu albern. Zitronenschale kann man nie genug in Dingen haben.“ hat sie mich damit am Haken. Tja. Und weil ich die Adaption auch wieder adaptiert habe, hier das Rezept.

Ich habe ca. 250 g Buttermilch und 1 EL Butter** erwärmt und mit 1 EL Zucker und 1 Beutel Trockenhefe angerührt. Das bleibt jetzt stehen und darf sachte blubbern, bis knapp 100 g Butter, 3 EL Zucker, 1 TL Salz und die Schale einer Zitrone verrührt sind. Als nächstes kommen 3 Eier und der Hefeblubber dazu, ebenso 500 g Mehl.

Die ganze Menge wird jetzt verknetet und verknetet und – sieht immer noch zäh aus, kriegt aber eine Kapuze aus einem Geschirrtuch und wartet an einem warmen Ort, bis wir vom Einkaufen zurück sind.

Gleicher Ort, andere Zeit und wir hätten wirklich nicht später hier ankommen dürfen. Der Teig war kurz davor, sich das Haus anzusehen. Dafür wird er kurz zusammengestaucht und dann auf der Backmatte mit etwas Mehl plattgestreichelt. Das meine ich ernst, ausrollen ging nicht.

Noch kurz warten, bis ich eine Füllung aus 150 g Zucker, dem Rest von Orangenmarmelade und dem Abrieb einer Zitrone verrührt habe und drauf damit auf den Teig. Jetzt noch aufrollen und Streifen schneiden, versteht sich.

 

Bei mir wurden das 10 Schnecken, von denen aber nur 8 in die Form gepasst haben. Die beiden kleineren Randstücke haben in Muffinförmchen platzgenommen. So, ab in den (vorgeheizten) Ofen damit. Nach 25 Minuten kamen die Sonderschnecken heraus, dann nach einiger Zeit die ganze Form.

Als Guß habe ich den Saft der beiden Zitronen mit so viel Puderzucker verrührt, dass er ein bissel wie Guß war (noch sehr flüssig, aber ok) und löffelweise auf dem Kuchen, den Einzelschnecken, meiner Hose und dem Küchenboden verteilt. Und ich kann euch sagen, wenn ihr mal was kleben müsst, was ganz sicher hält – das klebt ordentlich.

Und jetzt aber flott wieder einigermaßen alles reinigen, die Probeschnecken verkosten und dann aber ab ins Stadion. das erste Spiel der Saison.

Leider ist uns der erste Quarterback abhanden gekommen, dafür gibt es jetzt ein Maskottchen, das noch keinen Namen hat.

 

 

Das Ergebnis war nicht so schön , mehr gibt es wie immer hier 

 

 

 

Ach ja, der Kuchen – am Folgetag noch besser, wenn auch optisch etwas dahingesunken. Die probierenden Eltern gucken erst etwas skeptisch (trockenes Hefegebäck haha) und marodierten dann mit den Kuchengabeln***  aber ordentlich los. Gut so!

 

* wegen Verlinkung, kennt ihr ja schon.

** der war ein Fehler, hat aber keine Probleme gemacht

*** sonst hat man den Kleb aber in Nullkommanix bis zum Ellenbogen hoch

 

 

 

 

5 Gedanken zu “Hefeschnecken nach Anke

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