Etwas Suppe fürs Büro

Nach unserem letzten Sonntagsspaziergang war ich so dermaßen durchgefroren, dass mir eine große Tasse Tee nicht gereicht hat. Und so habe ich mich an die Zubereitung einer heißen Suppe gemacht – und dabei gleich die Mitnehmtauglichkeit getestet.

Gestartet wird mit dem Kochen von ein paar Nudeln, ich habe asiatische genommen (keine Ahnung, wie lange die da schon vor sich hin lagerten – besser nicht nachgucken). Außerdem habe ich etwas Gemüse ganz fein geschnitten, also 1 Champignon, 2 cm Porree, 6 cm Möhre und zwei Rosenkohlröschen.

Das klingt sehr übersichtlich, ist dann aber doch eine Menge.

Ins Glas kommen nun 2 TL Gemüsebrühenpaste, darauf die Nudeln und anschließend das Gemüse. Deckel drauf und ab in die Tasche damit. Und am besten gleich noch ein Küchenhandtuch mit einpacken, vertraut mir.

Szenenwechsel: Mittags im Büro. Das Glas darf jetzt raus und wird bis 3 cm unter dem Rand mit kochendem Wasser aufgegossen. Deckel drauf und „noch fix eine Mail beantworten“.

Nach ein paar Minuten ist dann aber wirklich Pause und wir sehen – huch, das wird pink, denn bei der letzten Fuhre Gemüsebrühe war auch etwas Rote Bete dabei.

 

Jetzt den Deckel auf Glas, gut (!!!) zuschrauben und Glas etwas durchschütteln.

Dazu unbedingt das Glas mit dem Küchenhandtuch festhalten, den es ist heiß.

 

Tja, jetzt ist zwar die Optik nicht mehr so strukturiert, aber lustig bunt ist doch auch was. Ich habe mir noch etwas gekochtes Ei dazugeschnippelt und es kann losgehen.

Das war übrigens nur eine Portion, der Ingenieur hat eine anerkannte Reis- und Nudelsuppenabneigung und eine wirklich gute Kantine im Werk.

 

 

Was die Wasser- und Brühemenge angeht, muss jeder selber testen. Manchmal hilft auch noch ein Spritzer Sojasoße (man glaubt nicht, was es in Büroküchen alles gibt). Und dieses Glas ist wirklich eine richtig große Portion, glaubt man gar nicht.

6 Gedanken zu “Etwas Suppe fürs Büro

  1. Sieht sehr schön aus. So bewundere ich Deine Disziplin die Suppe zum Mitnehmen rechtzeitig fertig und eingepackt zu haben. Mein Nachbar meinte wenn ich nicht mehr arbeiten möchte, könnte ich mit einem Suppenwagen die Strasse hinaufziehen und klingeln. Die Nachbarn und Nachbarinnen können dann mit einer Schüssel heraustreten und bekommen die spezielle Freundessuppe.

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