Herbstquiche – das Abendbrot räumt die Küche auf

Auch wenn es in diesem Jahr wegen der Trockenheit schon seit Anfang August wie Herbst aussah – die Temperaturen sind bis in den September hinein noch fast sommerlich. So langsam gleichen sich aber Wetter und Landschaftsanblick an, und so gibt es heute eine herbstliche Quiche.

Für den Teig brauchen wir 50 g gemahlene Sonnenblumenkerne, 125 g Weizenmehl, 125 g Weizenvollkornmehl, 100 g kalte Butter, 1/2 TL Salz und 80 ml kaltes Wasser. Das wird alles gut verknetet, in die Quicheform gedrückt (schön aufpassen, dass der Rand hoch genug ist und der Teig vor allem am Rand keine Löcher hat) und dann im Kühlschrank geparkt. Jetzt erstmal Pause. Wer mag, darf bügeln.

Für den Belag habe ich alles zusammengekratzt, was im Kühlschrank zu finden war. Und so wird eine müde Porreestange geputzt, in Scheiben geschnitten und diese in Wasser kurz blanchiert. Außerdem werden eine rote Zwiebel und drei Frühlingszwiebeln geschnippelt und das Zwiebelige angebraten. Die grünen Zwiebeltuten kommen nicht mit rein. Was haben wir noch? Eine letzte Paprika – putzen und schnippeln. Jetzt ist aber gut und das ganze Gemüsezeug kommt auf den Teig.

Obenauf Käse, das sind hier 132 g zerkleinerter Maasdamer und zwei Handvoll Walnüsse (75 g).

Nebenbei schalten wir mal den Backofen auf 200°C Umluft und machen und an die Sauce. Dafür werden 100 g Frischkäse (hier die Reste von dem Orientalischen), 50 g Schlagsahne, 2 Eier* und etwas Salz gut verquirlt und ab damit über die Quiche.

Die wird jetzt vorsichtig in den Backofen balanciert und darf dort 35 Minuten bleiben. Nach dem Backen gibt man der Quiche noch etwas Zeit – ungefähr so lange, wie man braucht, um den Tisch zu decken und eine Weinflasche aus dem Keller zu holen und aufzumachen.

 

*ja, auf dem Bild sind drei – mir wurde das dann aber zu voll, darum hab ich nur zwei verwendet.

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Ein Gedanke zu “Herbstquiche – das Abendbrot räumt die Küche auf

  1. Hallo,
    sieht sehr lecker aus. Ich sollte auch mal wieder eine Quiche machen .. Reste habe ich ja auch immer zu verwerten und das ist eine sehr edle Art der Resteverwertung (sieht ja gar nicht so aus). Danke für die Anregung,
    Gruss,
    Sarah

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