Ein Brot, ein Brot

Werbung*

Heute kommen wir mal zu einem echten Erfolgsrezept. Ich hab ja schon so verschiedene Brote ausprobiert, aber das hier war echt ein Knaller. Inspiriert hat mich „Olaf das Topfbrot“ von Zuckerimsalz. Gefunden hatte ich das schon vor einer ganzen Weile. Und dann hatte ich plötzlich Zeit, weil mein Zahnarzttermin ausgefallen ist und ich zu einer total seltsamen Zeit zuhause war. Wie üblich habe ich an den Mengenangaben und Zutaten etwas herumgefriemelt, das System aber schön beibehalten.

Zuerst habe ich in einer Kanne 350 ml lauwarmes Wasser, 2 TL Zucker und 1 Päckchen Trockenhefe verquirlt. Das bleibt jetzt erstmal kurz stehen, denn ich muss mich für einen passenden Topf entscheiden. Bei mir wurde es der schwere rote Topf, bei dem alles in den Backofen kann – auch der Deckel (ich glaub, die heißen Cocotte). Und den Backofen räume ich auch mal aus. Noch einen Kaffee in Ruhe und dann kann es weitergehen.

Jetzt die Rührschüssel der Küchenmaschine auf die Waage und hinein: 150 g Dinkelmehl**, 200 g Weizenmehl**, 150 g Weizenvollkornmehl**, 2 TL Salz und die Matschepampe aus der Kanne. Das darf die Küchenmaschine schön durchkneten und dann stelle ich das in den Backofen. Der wird jetzt auf 50°C angestellt – und zwar noch Ober- und Unterhitze. Umluft passt nicht, sonst kriegt die Hefe einen Schreck.

Nun kommt der wichtigste Part: 40 Minuten Pause. Sowohl der Teig als auch wir ruhen uns jetzt mal so richtig aus. Sind die 40 Minuten um? Bei mir piept dafür ja der Backofen. Nun also Schüssel raus und Topf samt Deckel rein und die Temperatur auf 200°C hochstellen. Ich hab sogar vergessen, auf Umluft umzustellen, war aber egal.

Den Teig habe ich dann auf ein Backpapier gekippt und dann immer die vier Seiten nach innen geschlagen und das Päckchen wieder plattgedrückt. das wiederholt man ungefähr 6 mal. Dann hat man eh genug und der Teigklops ist schön rund.

Jetzt mit Topflappen den Topf aus dem Backofen ziehen und den Deckel abnehmen. Teig rein, mit der glatten Seite nach oben und Deckel wieder drauf. Das sind übrigens die Momente, wo ich um den Backwagen total froh bin. Zeitschaltuhr auf 45 Minuten stellen und dann fangen wir mal an, die Küche aufzuräumen. Ich hab nebenbei nun doch noch einen Sauerteig angesetzt (irgendwann kriegen die einen dann doch), das ist aber eine andere Geschichte.

Wenn die 45 Minuten um sind, holen wir mit Topflappen den Deckel aus dem Ofen und packen den auf ein großen Brett und legen einen Topflappen drauf – sicher ist sicher. Das Brot sieht jetzt schon richtig schön aus, kriegt aber noch 10 Minuten Höhensonne.

Wir sind jedenfalls von dieser Version schwer begeistert. Der Ingenieur meinte auch, das wäre schöner als gekauftes Brot.

 

**so ungefähr – was halt noch so in den Tüten drin war. In Summe 500 g.

*also strenggenommen nicht, weil alles ohne Geld, aber eben Verlinkung – und ehe mir einer aus Wut einen Kratzer ins Auto macht oder das Fahrrad umwirft, schreibe ich das da hin.

Advertisements

4 Gedanken zu “Ein Brot, ein Brot

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.