„Wie ich fälschte, log und Gutes tat“

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Nee, der Titel ist nicht von mir. Soweit kommt es noch. Aber gut, neugierig macht das schon, oder? Das ist der Titel des neuen Romans von Thomas Klupp, den ich vom Piper-Verlag zum Vorablesen bekommen habe.

Ich habe einen Nachmittag lesend damit verbracht – und bin nun sehr, sehr froh, dass es in unserem Haushalt keine schulpflichtigen Kinder gibt und auch, dass es seinerzeit mit einer Referendarstelle nicht geklappt hat.

Die Story ist haarsträubend und gleichzeitig realistisch, ziemlich überzogen und trotzdem irgendwie glaubwürdig. Kleinstadtatmosphäre und dann noch bayerischer Dialekt. Auweia!

 

Oder wie stellt ihr euch den 15jährigen Sohn eines Arztes (Papa glänzt offensichtlich meist durch Abwesenheit) und einer Lions Club-Dame vor? Genau! Tennisclub? Jawohl! Mädchen? Kommen auch vor. Und Alkohol und Drogen. Dazu muss wirklich keiner mehr in die große Stadt fahren.

Für mich etwas sperrig zu lesen ist die gewollt jugendliche Erzählweise.
Aus einer Sicht ist das ein Buch für Lehrerinnen und Lehrern (auch in spe) und für Eltern von „Wunderkindern“.

 

*also strenggenommen nicht, weil Vorableseaktion – aber eben Verlinkung und das Buch ist zu erkennen – und ehe mir einer aus Wut einen Kratzer ins Auto macht oder das Fahrrad umwirft, schreibe ich das da hin.

 

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