Da waren es nur noch acht… Muffins zum Frühstück

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Vor kurzem habe ich mal wieder die Küche komplett verwüstet. Grund war – natürlich – der Ingenieur. Der hatte nämlich vor einiger Zeit Geburtstag und da ist es ja üblich, dass man den Kollegen das mit Kuchen versüßt, Und so habe ich einen Eierlikörkuchen wie hier gebacken. Und dann noch einen Rhabarberkuchen so ähnlich wie von Marion von Unterfreunden, genau – die, die immer Rhabarberkuchen mit Mustern macht, nur dass meine Rhabarberstücken kürzer waren, obenauf noch Streusel kamen und der Teig wunderbar zwischen dem Rhabarber hoch gequollen ist. Manometer sah der aus, aber geschmeckt hat er gut. Jedenfalls kam das Blech fast leer wieder zuhause an. Ein Probierstück für mich war noch drauf, allerdings nicht mehr fotogen.

Und da ich die Küchenmaschine und den Backofen damit schon mal in Betrieb hatte, hab ich mich gleich an das nächste Experiment gewagt. Muffins mit Möhren, Apfel, getrockneten Aprikosen und Nüssen. Und nein – nicht verschiedene Sorten, sondern alles in einem. Klingt seltsam? Sah auch erstmal seltsam aus.

Mit dem Backen hat sich das dann aber sehr gewandelt und das Ergebnis kann sich sehen und essen lassen. Nur meine Lieblingsmuffintesterin war am anderen Ende von Berlin unterwegs und konnte darum erstmal nicht kosten. Das wird dann mit der nächsten Fuhre besser. Jetzt muss ich nur wieder mal Zeit zum Backen haben.

Für den Teig habe ich einmal 2 Möhren und einen Apfel grob geraspelt, außerdem 100 g Walnüsse und eine Handvoll getrocknete Aprikosen gehackt. Das geht prima mit dem kleinen Aufsatz vom Passierstab.

In einer Schüssel habe ich dann 60 g Haferflocken, 200 g Dinkelmehl, 2 TL Backpulver, etwas Salz und 1 TL Zimt vermengt.

In die große Schüssel der Küchenmaschine kommen nun 2 Eier und 80 g Zucker und werden einmal schön schaumig geschlagen. Ist das erledigt, gießt man 125 g Sonnenblumenöl dazu.

Und jetzt die Belastungsprobe – die Obstgemüsemischung kommt zum Mehl und alles zusammen zur Eiermischung. Hier habe ich jetzt den Schneebesen gegen den Knethaken getauscht und alles einmal richtig gut durchgeknetet. Einmal kosten – prima.

Der Teig wird nun in die Muffinformen bugsiert. Hier habe ich einen neuen Trick gelernt, einfach den Eisportionierer nehmen, die Menge passt ungefähr für die Form und man erspart sich die Matscherei mit den zwei Löffeln. Yeah, geschafft (wobei es beim bestehenden Küchenchaos auf die paar Kleckse auch nicht mehr angekommen wäre). Ab in den Ofen damit und für ca. 25 Minuten backen. Goldbraun ist richtig.

Den ersten Muffin wollten wir nach dem Abkühlen zum Test eigentlich teilen, haben dann aber doch jeder einen ganzen verputzt. Und auch die anderen futtern sich so weg – ich finde, die sind als Kuchen und auch als Frühstück geeignet.

 

*also strenggenommen nicht, weil alles ohne Geld, aber eben Verlinkung – und ehe mir einer aus Wut einen Kratzer ins Auto macht oder das Fahrrad umwirft, schreibe ich das da hin.

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Ein Gedanke zu “Da waren es nur noch acht… Muffins zum Frühstück

  1. Das mit dem Eisportionierer ist ja eine MEGA-Idee! Ich werde es nie wieder anders machen. Über den letzten Satz habe ich herzlich gelacht. Der mit dem bösen W-Wort (grrrrrr). Sehr lieb, dass Du das auf Dich nimmst, nur um mich zu verlinken. Die Muffins klingen super! Da ist alles drin, was lecker ist, die können nur toll schmecken!
    Herzlichst,
    Die, die immer Rhabarberkuchen mit Mustern macht 🙂

    Gefällt 1 Person

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