Cousinenkuchen

Eigentlich sollte es am Sonntag nach Cynthia Barconi einen Streuselkuchen geben. Dann ging aber alles irgendwie durcheinander und fast schief und es liefen Tränen. Zum Ende war dann aber doch alles gut (bis auf die Optik).

Angefangen hat alles damit, dass wir am vorhergehenden Sonnabend fast durchgehen unterwegs waren: Lebensmitteleinkauf, Bibliothek, Football zum Zugucken und dann noch Abendessen bei Chi Keng.

Vor dem Stadionbesuch haben wir uns mit Streuselschnecken noch ans Wasser gesetzt und bei dieser lustigen Regatta zugesehen.

 

 

Anschließend ging es ins Stadion, wo wir feststellten, dass wir doch eine Reihe weiter nach oben gerutscht sind als gedacht. Wir waren aber nicht die einzigen, denn auch unser üblicher Sitznachbar sitzt wieder neben uns. Ha! Das Spiel war spannend, leider haben die Royals nicht gewonnen (immerhin 34:48) und ich hab ein bissel Sorge was unseren Besuch in Dresden angeht. Die Fans der Monarchs waren ziemlich martialisch unterwegs, einige sogar mit blauen Haaren*. Vor lauter Aufregung hab ich nicht mal fotografiert.

Aber nun der Kuchen am Sonntag:
Zuerst kommen mal 180 g Himbeeren aus dem Tiefkühler und dürfen vor sich hin tauen. Nebenbei habe ich aus 110 g Zucker, 110 g Mehl, 85 g Mehl, etwas Salz und 1 TL Zimt Streusel geknetet.

In einer Schüssel werden dann 270 g Mehl, 1/2 TL Salz und 2 TL Backpulver vermischt. Außerdem kann der Backofen schon mal auf 190°C Umluft aufgeheizt werden.

In die Küchenmaschine kommen 150 g Zucker und 190 g Margarine und werden schaumig geschlagen. Nacheinander kommen noch 2 Eier und 1 TL Vanilleextrakt und 200 g Joghurt dazu und werden gründlich untergerührt.

Laut Plan kommt nun das Mehl dazu und wird untergerührt. Ich war so dermaßen durcheinander, dass ich das Mehl vergessen hatte und schon den Teig in die Form gegeben habe (seltsam flüssig, aber nun ja) und die Früchte und Streusel darauf verteilt habe. Beim Umdrehen habe ich dann die Mehlschüssel gesehen und dann trudelten erstmal die Tränen. Also Streusel und Himbeeren wieder runtergekratzt, Teig wieder in die Schüssel, Mehl dazu und verkneten. Das sah vielleicht aus… weil ich nicht alle Himbeeren erwischt habe. Also zweiter Versuch, Teig in die Form, Streuselhimbeermatsch wieder drauf und ab in den Ofen damit.

Gebacken habe ich ungefähr 50 Minuten – immer mal gucken gehen, fertig ist der Kuchen, wenn beim Reinpiecken nichts mehr kleben bleibt.

Die ganze Chose war etwas klitschig, schmeckt aber sehr gut nach Himbeere. Und mit Sahne dazu ist alles wieder gut. Nur ein Streuselkuchen ist es nicht, nicht mal die kleine Schwester von Streuselkuchen. Eben die Cousine, ok?!

 

*hier muss ich immer an Frau Rabe denken, die dann doch nicht so aussehen wollte, als hätte ihr ein Schlumpf auf den Kopf gekackt (O-Ton)

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