Kaffee und Kuchen (Rüblikuchen)

(enthält Werbung*)

Was riecht gut und kommt per Post? Kommt ihr nie drauf: ich habe ein Probierpalet von Melitta bekommen, um die neue Selection des Jahres „mit Karamell-Noten“ zu testen. Dann kamen uns das Osterwochenende (einmal Ausflug mit alles und ordentlich Schnee) und eine Woche dazwischen, die hauptsächlich von Zwieback und Fenchel-Anis-Kümmel-Tee beherrscht wurde. Und das Kaffeepaket stand da und duftete vor sich hin.

Letzten Sonntag war es aber endlich so weit, endlich stand auch mal wieder Genießen auf den Programm, diesmal sogar Outdoor und im Sonnenschein auf der frischgeputzten Terrasse. Bei der Gelegenheit kann ich euch auch verraten, dass es der Nussbaum eventuell über den Winter geschafft hat. Er sieht zwar mickrig aus, aber es scheint noch Saft in ihm zu sein. Aber egal – wir waren ja beim Kaffee. Einfach nur Kaffeeprobieren war mich dann doch zu einseitig, und so habe ich als Begleitung noch einen Rüblikuchen gebacken, also eine Alternative des Möhrchenkuchen.

In der Vorbereitung werden Möhrchen geraspelt – wir brauchen knapp 150 g. Dazu kommen 150 g Mischung** aus Mandelmehl und Cashewkernmehl, 1 EL Mehl, 1 TL Backpulver 40 g Zucker und die abgeriebene Schale einer Zitrone. Das steht alles bereit? Noch flott den Backofen ausräumen, auf 180°C Umluft anstellen und in die kleine Springform ein Backpapier klemmen. fertig? Prima, dann können jetzt 3 Eier und ca. 40 g Margarine einigermaßen aufgeschlagen werden. Ist auch nicht schlimm, wenn das nicht so richtig hochgeht, der Teig funktioniert trotzdem. Nun die trockenen Zutaten zu den flüssigen Zutaten geben und alles gut vermengen. Der Teig kommt dann in die Form und wird ca. 35 Minuten gebacken, bis er schön goldblond ist. In der Zeit kann man gut schon mal die Küche aufräumen. Dabei können wir uns Zeit lassen, denn der Kuchen muss ja auch noch abkühlen.

Im nächsten Arbeitsschritt verteilen wir großzügig Kirschkonfitüre auf dem Kuchen. Das sieht zwar im ersten Moment etwas verstörend aus, passt aber gut. Jetzt noch Sahne mit etwas Zucker aufschlagen und es kann schon fast losgehen. Geplant war eigentlich, den ganzen Kuchen mit der Sahne zu bedecken und eventuell noch etwas Eierlikör darauf zu verteilen, davon habe ich aber Abstand genommen. Der Ingenieur mochte den Kuchen lieber ohne Sahne und ohne Likör (wegen s.o. Zwieback), ich habe es dann bei Sahne belassen.

Der Kaffee passte übrigens hervorragend zu dem Ensemble. Als Café Crema ist er mir fast zu dominant, als Milchkaffee jedoch super. Der Ingenieur bleib vorerst bei Fenchel-Anis-Kümmel und muss den Kaffee später testen. Und bei Gelegenheit werde ich auch mal anderen Kuchen dazu probieren.

 

*also strenggenommen nicht, weil Produkttest – aber ehe mir einer aus Wut einen Kratzer ins Auto macht oder das Fahrrad umwirft, schreibe ich das da hin.

**oh ja – es empfiehlt sich immer, vor dem Backen mal die Zutaten zu checken. Da die Mandeln nicht reichten, habe ich geröstete Cashewkerne zermahlen. Erspart immerhin die Zugabe von Salz.

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s