Die Kokosmakronen, die mir fast den letzten Nerv raubten

Die letzte Woche hatte es in sich. Den Montag haben wir verschlafen wegen Superbowl (also geplant, das war uns einen freien Tag wert) und gleichzeitig hatte sich bei mir ein Schnief festgesetzt, der sich geputzt hatte. Den Dienstag im Büro habe ich ja noch geschafft, aber zum Feierabend bin ich beim Doc vorbeigefahren, da mir das Ohr wehtat und man sich ja schlecht selber ins Ohr gucken kann. Und so saß ich dann im Wartezimmer und guckte zu, wie vom Ficus (steht eigentlich in jedem Wartezimmer einer?) ein Blatt nach dem anderen abfiel. Urteil: mindestens drei Tage zuhause, immer schön warm halten, Ibus nehmen – und das Aua im Ohr kommt vom Hals. Aha. Also Aua. Menno! Nach drei Tagen war ich soweit wieder hergestellt, dass ich backen wollte. Das ist doch mal ein gutes Zeichen. Nach Vorratslage passten Kokosmakronen.

Der Anfang war einfach, 100 g Butter schmelzen und abkühlen lassen. Nebenbei habe ich (bzw. hat die Küchenmaschine) 1 Eiweiß und eine Prise Salz zu ganz festem Eischnee verarbeitet und dort 165 g Zucker nach und nach einrieseln lassen. Das wird noch ungefähr 5 Minuten weitergeschlagen. Ich sag euch, mit dem Zeug hätte man ganze Lebkuchenhäuser verkleben können.

In diese Masse kommen nun 400 g Kokosraspeln (das passt super, sind genau 2 Tüten) und zum Schluss die flüssige Butter. Nebenbei habe ich dann auch den Backofen auf 160 °C Umluft vorgeheizt.

Ja, bis hierher lief alles wie geschmiert. Aus der Masse dann aber Makronen, Kugeln oder auch nur ähnliche Gebilde zu formen, war dann ein ganz anderes Lied. Im Endeffekt wurden es eher längliche Formen, die ich in der Hand zusammengepresst habe. Was für ein Gekrümel…

Gebacken werden die Makronen (ich nenne die jetzt trotzdem so) ca. 14 Minuten. Entschieden habe ich nach Farbe, also bei sachte hellbraun kommen sie aus dem Ofen.

 

 

Wen das Gekrümel stört, der kann nach dem Rat einer Kollegin arbeiten: „Kekse krümeln weniger, wenn man sie vor dem Verzehr dick mit Schokoglasur überzieht“.

 

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2 Gedanken zu “Die Kokosmakronen, die mir fast den letzten Nerv raubten

  1. Liebe Ilka,
    hier die Rückmeldung: die Makronen (bei mir sind es auch eher Nocken geworden) schmecken sehr gut! Ich hab nur den Fehler gemacht, die im Herd auskühlen zu lassen, weil wir weg mussten – dadurch sind sie etwas „knusprig“ geworden. Das mache ich nächstes Mal besser. Ansonsten: seeehr lecker!
    Liebe Grüße
    Bärbel

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