Schlechtwetter-Focaccia

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Es ist kalt, es ist grau, es ist windig. Was macht man da? Man fährt Mehl kaufen. Ja! Also wir haben das so gemacht. Wir sind in den Spreewald gefahren und haben dem Routenplaner die Spreewaldmühle und die fast benachbarte Therme als Ziele genannt.

Mit dem ganzen Körper in schönem warmen (Salz-)wasser lässt sich das Wetter schon deutlich besser aushalten.

Auch die neue Kaffeebar fand ich sehr schön, so dass wir es uns dort auch gemütlich gemacht haben und der Ingenieur mir vorgelesen* hat. Solltet ihr mal probieren – also ohne den Ingenieur – ihr müsst euch zum Vorlesen jemand anderen mitnehmen.

Die Focaccia gab es dann zuhause, dazu setzt man zuerst einen Teig aus ca. 250 g Dinkelvollkornmehl, 1/2 Päckchen Trockenhefe, 1/2 TL Salz, 4 EL Olivenöl, ein bissel Honig und 180 g lauwarmen Wasser an. Alles gut verkneten, Tuch drüber und dann erst einmal die nassen Handtücher in die Waschmaschine stecken, die Badesachen ausspülen, das Gesicht gut eincremen und 2 Gläser Wasser trinken.

Jetzt kann der Teig auf Backpapier zu zwei Fladen verteilt werden. Bissel Mehl drüber, plattdrücken, Backofen vorheizen. Das kann alles schön langsam passieren, dann hat der Teig noch eine weitere Chance, sich aufzuplustern. Ist der Backofen heiß? Dann die Fladen mit Wasser bepinseln und hinein damit.

Als nächstes habe ich aus Rucola, Cashewkernen, Olivenöl und Salz im Smoothiemaker ein Pesto  hergestellt und zwei Tomaten  und eine (letzte) Scheibe Ziegenkäse in Stücke geschnitten. Das passt zeitlich gerade so, das die Fladen 10 Minuten im Ofen waren.

Die kommen jetzt kurz raus (Topflappen) und werden jetzt mit dem Pesto beschmiert und mit Tomate und Käse belegt. Wieder in den Ofen damit (Topflappen!! Ist immer noch sehr heiß) und das Hilfspersonal zum Tischdecken und Getränkeausdemkellerholen animieren. 

Das Anrichten ist easy: etwas Rucola drunter und etwas Salz und Pfeffer drüber. Und ich muss jetzt zusehen, wie ich das ganze Mehl und die Kernchen und Brotgewürz vernünftig eingeräumt kriege.

 

 

*lustige Sachen muss er eh immer vorlesen. Und da er das Buch „Innenkabine mit Balkon“ eingepackt hatte, konnte ich meinen Krimi getrost in der Tasche lassen. Es war auch niemand in der Nähe, der sich hätte gestört fühlen können.

**also strenggenommen nicht, weil alles ohne Geld, aber eben Verlinkung – und ehe mir einer aus Wut einen Kratzer ins Auto macht oder das Fahrrad umwirft, schreibe ich das da hin.

 

 

 

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