Wir backen mit Bier

Ist euch letztens im Supermarkt eine Frau begegnet, die immerzu „Schwarzbier und Salzbrezeln, Schwarzbier und Salzbrezeln“gemurmelt hat? Und knapp hinterher lief ein Mann, der mit dem Kopf geschüttelt hat? Dann habt ihr uns getroffen. Ich hoffe, wir haben euch nicht erschreckt. Aber schuld ist Nina aka Törtchenmadeinberlin. Jawohl! Die hat nämlich hier ein Rezept für Bierbrownies veröffentlicht. Und weil sie alles selber aufgegessen hat, musste ich selber backen.

Wenn ich allerdings richtig gelesen und einen guten Einkaufszettel gemalt hätte, wäre aus unserem Bierbrowniekuchen nicht wieder ein Experiment geworden. Zum Glück ist er gelungen. Sehr sogar. Also Nina, vielen Dank, viele Grüße und – Pech gehabt, nix mehr zum Probieren übrig.

Der Start ist erst einmal simpel, 200 g Margarine, 2 Eier, 280 g Zucker und etwas Salz kommen in die Küchenmaschine und werden so richtig heftig aufgeschlagen.

In einer Schüssel werden 280 g Mehl, 40 g Kakao und 2 TL Backpulver vorsichtig verrührt und kommen dann mit in die große Rührschüssel. Jetzt vorsichtig starten, sonst staubt das wie nur was und ihr seht aus wie die Figuren im Zeichentrick, wenn nur noch die Augen zu sehen sind. Nebenbei wird mal der Backofen angeschaltet (180°C, Umluft).

Jetzt wird es spannend, zu dem Teig kommen 250 ml Schwarzbier und 150 g Sahne (ja, im Original steht saure Sahne – aber wer außer Bier und Brezeln nichts denken kann, muss sich so helfen). Alles gut verrühren, Backpapier in die Form und ab damit für 45 Minuten in den Backofen. Und ja, das sieht alles sehr, sehr flüssig aus.

In der Zwischenzeit kümmert man sich gemeinschaftlich um das restliche halbe Bier, testet die Salzbrezeln und stellt fest, dass auch die benötigte Kuvertüre es nicht auf den Einkaufszettel geschafft hat. Aber Schwarzbier macht unbekümmert, und so holte ich nach 45 Minuten den Kuchen aus dem Ofen, bestreute ihn (noch heiß) mit einer ganzen Packung Schokostreuseln und garnierte – einigermaßen gleichmäßig) mit den Salzbrezeln.

Leider dauerte es ewig, bis der Kuchen abgekühlt war, wir konnten erst am Folgetag verkosten. Und siehe da – er wurde von Tag zu Tag schöner. Und schwerer. Leider nur bis zu dem Tag, als wir uns das letzte Stück gerecht teilen mussten.

 

 

 

 

 

 

 

 

3 Gedanken zu “Wir backen mit Bier

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