Wer nicht sprechen kann, muss backen / Sonnenblumenbrot

Ja, ja, manchmal würde die einfachste Kommunikation ausreichen, um sich das Leben leichter zu machen. Alleine der Satz „kannst du Brötchen mitbringen?“ würde einem das Leben erleichtern. Wenn man sich aber die ganze Zeit über andere Sachen unterhält und sowas profanes auslässt, hat entweder nichts oder ganz viel zu essen. Ich könnte euch Geschichten von größeren Mengen Tomaten und Olivenöl erzählen. Jedenfalls war es mal wieder soweit und es war kein Krümel Brot mehr im Haus (und auch kein Kuchen). Aber bevor ich mich lang gräme oder mich womöglich noch einmal auf den Weg mache, habe ich lieber ein Brot angesetzt – zur Abwechslung mal etwas anders als normal.

Dazu habe ich 440 g Dinkelmehl, 1 Beutel Trockenhefe, 1 TL Honig, ½ TL Salz in die Rührschüssel gegeben. Dazu kommt eine Mischung aus 220 g Joghurt, 90 ml heißem Wasser (erst Joghurt und Wasser verrühren und dann zum Mehl geben), 1 Spritzer Zitronensaft und 2 EL Olivenöl. Das wird alles gut verknetet und darf dann ca. 1 Stunde zugedeckt gehen. In der Zwischenzeit habe ich 75 g Sonnenblumenkerne ohne Fett geröstet und abkühlen lassen, eine Tasse Kaffee getrunken, ein Kapitel in meinem (bzw. dem geliehenen) Buch weitergelesen und die Waschmaschine angestellt.

Nach der Stunde kommen die Sonnenblumenkerne zum Teig und werden untergeknetet, dann kann der Teig in die Backform. Ich nehme dazu die Silikonform für Kastenkuchen. Jetzt noch den Backofen vorheizen auf 200°C und Umluft und einen Topf mit Wasser unten hineinstellen. Das kann alles ganz in Ruhe passieren, nach dem Verkneten muss der Teig wieder etwas Zeit zum Gehen haben.

Jetzt noch den Teig oben leicht einritzen und mit Wasser bepinseln und dann ab damit in den Ofen. Nach 20 Minuten drehen wir die Hitze auf 180°C; nach weiteren 10 Minuten habe ich den Teig aus der Form genommen und ohne diese nach ca. 5 Minuten weiter gebacken. So wird das Brot rundherum braun. Achtung, dazu Topflappen benutzen (ich sag ja nur).

So, das Schwierigste an dem Brot ist das Warten, dass es endlich nicht mehr so heiß ist und angeschnitten werden kann.

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