Basilikum verreist nicht gern

Vor einiger Zeit hatte ich ja schon einmal berichtet, dass meine Eltern gern mit einem großen Lebensmittelpaket anreisen. Es könnte ja sein, dass das Kind in der großen Stadt keinen Zugang zu Vitaminen hat. Tja. Letzte Woche war es wieder soweit. Eigentlich war nur Shuttle zum Hafen angesagt, aber zuerst kriegten der Ingenieur einen in Zeitung eingewickelten Packen* mit der knappen Anweisung „Kühlschrank!“ und ich ein Bündel Kräuter in die Hand gedrückt.

In dem Bündel war eine Handvoll dunkler Basilikum, dem die Anfahrt nicht so gut bekommen ist.

Darum habe ich nach dem erfolgreichen Abgeben der Eltern (und ihrer Fahrräder) am Hafen Tegel den Basilikum mit einer Handvoll Mandeln, Sonnenblumenöl, Salz und etwas Zitronensaft zu einem Pesto verarbeitet.

Sieht fies aus, schmeckte über den Tomaten super. Und damit die Optik wieder passte, habe ich ein paar grüne Basilikumblättchen von unserem eigenen Topf dazugetan.

 

 

*Ach ja, in dem Packen waren gefrorene Fische. Für die muss ich mir noch was überlegen.

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5 Gedanken zu “Basilikum verreist nicht gern

  1. Basilikum ist eine furchtbare Zicke. Nur praktisch, dass ich das Zeug wirklich gerne esse und dementsprechend viel davon verwende. So ein herkömmlicher Basilikumpott ist nach 5-7 Tagen kahl – viel länger sieht er bei mir aber auch nicht schön aus und da ist es wurscht, ob er in der Küche oder auf dem Balkon steht. Er macht einfach schlapp… 😦

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