Kräuterflammkuchen

Kräuter müssen rein, viele Kräuter… (das müsst ihr euch mit verstellter Stimme und rollendem „R“ vorstellen, das war mal Werbung für einen Kräuterlikör oder -schnaps). Beim Kochen mussten diesmal auch viele Kräuter rein, ist nämlich ein Kräuterrezepteideenwettbewerb – oder auch die neueste Aktion von Talu, mehr Info findet ihr hier.

Jedenfalls gab es schon mal vorher ein liebevoll zusammengestelltes Päckchen mit Kräuterschere (diese Dinger, die man sich zulegen will und es dann doch nie tut, jetzt hab ich eine), ein putziges Brettchen sowie Notizblock und Stift, damit man die weiteren Ideen notieren kann.

Vielen Dank dafür und Extragrüße nach „Zwiggau“!

Und dann ging es auch schon los. Für den Flammkuchenteig  habe ich ca. 350 g Mehl, 1 Beutel Trockenhefe, etwas Salz, etwas Zucker und 125 g Joghurt (den nicht zu kalt, damit die Hefe keinen Schreck kriegt) gut verknetet und dann – im Backpapier geparkt – sich selbst überlassen.

Im nächsten Schritt geht es an die (Un-)Kräuter. Dazu geht es mit Messer erst einmal hinaus und es wird geerntet: Zitronenmelisse, Oregano, Giersch, Basilikum, Thymian und etwas Minze. Wir brauchen eine gute Handvoll. Dabei immer gut aufpassen, dass einen keine Insekten stechen und beim Rückweg ins Haus auch die Kräuter ordentlich schlenkern, damit die letzten auch noch abspringen können. Sooooo, jetzt die Kräuter gut waschen, in der Salatschleuder trockenschleudern und hacken bzw. kleinschneiden. Ist ein ordentlicher Berg geworden, aber damit nicht genug – dazu kommt jetzt noch Petersilie, die habe ich nur im Kühlfach – das Zeug will bei uns nicht wachsen.

Wer hat, beauftragt jetzt die Hilfskraft, den Backofen auszuräumen und gut vorzuheizen, das Backpapier aufzufalten und den Teig auszurollen. Wer keine hat, muss das selber erledigen.

Als nächstes wird 1 Becher Schlagsahne geschlagen. Nicht so fest wie für Kuchen, aber schon etwas. Dort hinein kommen jetzt die Kräuter und etwas Salz. Diese Mischung wird auf den Teig gestrichen. Und weil mir das farblich so eintönig vorkam, habe ich noch halbierte Minitomaten daraufgelegt und etwas Käse darübergerieben.

Tja, Das war es auch schon. Ab in den Ofen damit und immer mal gucken. Bei uns hat das Backen knapp 20 Minuten gedauert. In der Zeit kann man gut den Tisch decken, Bier aus dem Keller holen oder noch eine Limonade herstellen und das gröbste Küchenchaos beseitigen.

Und ich bin froh, dass ich vor dem Essen flott noch ein Foto gemacht habe. Normalerweise bleibt IMMER ein Stück übrig, dass sich in Szene setzen lässt, diesmal habe wir alles ratzekahl weggefuttert.

 

 

Mit dem Beitrag beteilige ich mich am Raumseele-Sonntagsblatt http://www.blog.raumseele.de

 

 

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5 Gedanken zu “Kräuterflammkuchen

      1. Hi Ilka, eigentlich nicht nur wegen der Optik, sie passen natürlich auch super gut zum Ziegenkäse und den Äpfeln 🙂 Aber es stimmt ohne das Rot, wäre es etwas langweilig..LG Catchef

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