Spontanität will gut vorbereitet sein – Spinatrolle

Kennt das noch jemand – wenn man am Abend als erstes gefragt wird, was es denn zu Essen geben würde? Und schön soll es sein und bitte keine Nudeln, denn die gab es mittags und nein, eingekauft ist auch nicht. Und das, wo es Menschen gibt, denen allein bei der Frage der Shirtkragen zu eng wird und der Dampf aus den Ohren entweicht. Ganz so schlimm ist es bei mir nicht aber trotzdem muss ich da manchmal erst mal durchatmen.

Gut ist ja immer, wenn der Vorrats- und Kühlschrank nicht völlig leer sind. So klappte das hier auch mit der Spinatrolle. Hier konnten wir davon profitieren, dass wir am Wochenende einen Ausflug gemacht und bei der Brandenburger Landpartie auch im Meck Café in Gulben etwas Ziegenfrischkäse gekauft haben. Diese Tour kann ich sehr empfehlen, man kann sich Höfe und Hofläden angucken, Produkte kosten und kaufen. Manche Höfe haben noch Attraktionen für die Kinder aufgebaut und manchmal gibt es Musik. In Gulben haben wir bei den Ziegen sogar eine außerplanmäßige Stallführung bekommen.

Ach ja, Abendbrot… Blätterteig war auch noch im Kühlschrank. Der wird jetzt ausgebreitet, etwas Ziegenfrischkäse – der aus dem Hofladen ist übrigens deutlich würziger als der gezähmte aus dem Supermarkt – darauf verstrichen, Spinat darauf verteilt (ich hatte frischen Spinat, gefrorener oder andere Blätter gehen auch), noch salzen, Mandelblättchen aus dem Handgelenk darüberstreuen. Sieht doch schon mal gut aus. Zwischendurch kann mal jemand den Backofen anschalten und auf 200°C vorheizen. Etwas kniffelig ist das Aufrollen. Da nicht lang zögern, sondern beherzt loslegen. Dann rauf aufs Blech mit der Rolle, etwas mit Milch bepinseln und ab in den Ofen damit.

Solange wir warten, dass der Backofen piept, wird noch das Salatbett vorbereitet – also den restlichen Spinat auch noch waschen, Mandelblättchen anrösten (keine Sekunde aus den Augen lassen und Pfanne immer gut schütteln)  und ein Dressing aus Orangensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer fertigschütteln.

Dafür, dass das nicht geplant war, kann es sich doch durchs sehen – und vor allem essen – lassen.

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3 Gedanken zu “Spontanität will gut vorbereitet sein – Spinatrolle

  1. … wem der FRISCHE Ziegenkäse zu „würzig“ ist, der gibt einfach ein bisschen Lavendel-Honig dazu und dann noch etwas zerbröselte Chiliflocken 😉 – und schon ist die „scharfe Ziege“ eine geschmacklich etwas abgerundet Sache und die Ziege kommt nicht mehr so sehr durch. ICH mag ja gerade, dass der frische Ziegenkäse pur so ganz anders schmeckt als der übliche Supermarkt-Käse … Schönes Rezept! Robert vom manathome.blog

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