Möhrenkuchen

Ich hatte ja schon berichtet, dass es bei uns im Büro ab und zu Kuchen gibt. Dazu gibt es dann eine Mail, in welcher Küche (1. OG oder 2. OG) man sich einfinden kann. Diesmal war ich wieder dran und habe auch etwas neues ausprobiert. Einen Möhrenkuchen, in dem auch Bananen sind. Die Zubereitung war etwas tricky – und ich brauchte auch wieder mal den Gehörschutz. Wir brauchen nämlich 200 g gemahlene Mandeln (Walnüsse gehen auch, machen den Kuchen aber deutlich herber), und die zu zerhacken ist unheimlich laut. Außerdem werden noch 150 g Möhrchen geraspelt.

Geschafft, jetzt geht es ohne Gehörschutz weiter und es werden 4 Eier getrennt und das Eiweiß mit Salz zu festem Eischnee geschlagen*. Der Eischnee wird geparkt, als nächstes werden 125 g Margarine aufgerührt, dann kommen die 4 Eigelb und 80 g Zucker dazu und wir rühren weiter. Alles schön schaumig? Prima, dann kommen jetzt 2 Bananen dazu (am besten solche, die schon etwas weich sind – die will eh keiner mehr essen)… immer schön weiter rühren oder die Küchenmaschine gar nicht erst ausschalten. .

Als nächstes vermischt man 100 g Mehl, 1 Beutel Backpulver und die geriebenen Mandeln. Die Hälfte hiervon kommen dann unter den Teig. Dazu sollte man die Küchenmaschine kurz mal ausmachen und langsam starten, sonst steht man ganz plötzlich in einer Staubwolke. Als nächstes die Möhren hinein und unterheben. Und zum Schluss kommt die andere Hälfte der Mehl-Mischung.

Jetzt ist aber erst einmal der Backofen dran, vorheizen auf 180°C, Umluft.

Es kann weitergehen. Jetzt muss nämlich der Teig gekostet werden, ob er süß und fruchtig genug ist – je nach Zustand der Bananen sollte man noch mit Zucker und Zitronensaft nachhelfen. Nicht zu sparsam sein. Dann noch den Eischnee unterheben, ab in die Form damit und für ca. 45 Minuten in den Ofen damit.

Nach dem Erkalten habe ich mit Zuckerguss und Fruchtgummimöhren garniert. Und ich habe gerade noch dieses Stückchen für die Fotosession erwischt. Es ist kein Krümel übriggeblieben. Der ganze Kuchen ist die Walnussvariante, den die Familie bekommen hat.

 

*wenn das mit dem Eischnee nicht klappen sollte, ist das nicht sooooo schlimm. Bei mir ist der Kuchen auch so prima und locker geworden. Bei der Variante mit den Walnüssen war der Eischnee superfest, dafür sind da die Nüsse schwerer. Hat sich also ausgeglichen.

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