Blaues Fell und „abes“ Bein

Das richtige Outfit trägt oft zum Gelingen oder Scheitern bei einer Veranstaltung bei. Kennt ja jeder. Beim letzten „Sekt in the City“ war bei uns eher Kleiderordnung „warm“ angesagt. Was für ein Temperatursturz.

So trollten sich letztens am Freitagabend mehrere Frauengruppen auf der Brandenburger Straße in Potsdam und machten die Geschäfte unsicher. Den Vogel abgeschossen hat – nicht nur was das Outfit angeht – der Kollege der Dampfkapelle, die den ganzen Abend die Fußgängerzone hoch und runter gefahren ist – bekleidet mit einem hellblauen Ganzkörperfellanzug (dem war bestimmt nicht kalt). Ich hab nur Bild für euch, aber der Sound dazu war genauso. Für uns war der Abend vor allem dazu da, sich mal wieder zu treffen. Der eigentliche Plan, dem Notstand „ich hab nichts anzuziehen“ abzuhelfen, konnten wir leider nicht erfüllen. Ich habe da in normalen Geschäften ohnehin meist Pech, denn Frauen mit einer Körpergröße über 1,80 m scheint es in der normalen Bekleidungswelt nicht zu geben. Mein Anblick in einem „kurzärmligen“ Regenmäntelchen war echt nicht so toll. Dass mir die Verkäuferin dann aber ein Modell aufschwatzen wollte, bei dem die Ärmel noch kürzer geraten waren, hat bei meiner Freundin beinahe einen Lachflash ausgelöst (he, erst Sekt verteilen und dann solchen Quatsch machen).

Interessant fanden wir auch, dass gerade in den kleinen Geschäfte das Event sehr liebevoll und engagiert stattfand, das große Haus an der Straße hat sich stattdessen nicht mit Ruhm bekleckert. Das war uns dann nur einen kleinen Abstecher wert. Egal, wir haben dann noch einen neuen Laden mit Kochzutaten entdeckt, ich hab im Freudenhaus eine getupfte Kanne mit goldenem Henkel adoptiert und eine von uns hat das Paar Schuhe erlöst, dass sie seit Weihnachten jede Woche besuchen geht.

Nicht so gut lief der Abend wohl für diesen hier. Der Ärmste hat jetzt nur noch drei Beine und musste noch dazu draußen schlafen. Schön ist anders, oder?!

 

 

Ach ja, und mit fröhlichem Winken Richtung Burda-Community: die nächste „Sekt in the City“-Nacht ist am 6. Oktober. Mal sehen, ob wir da mehr Glück mit dem Wetter haben.

 

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6 Gedanken zu “Blaues Fell und „abes“ Bein

  1. Liebe Ilka,
    ach herrje, solche Verkäuferinnen, die einem alles und jedes aufschwatzen wollen sind echt ein Greuel. Ich kann sie nicht leiden. Mit Sekt vieleicht noch zu ertragen, aber ohne…
    Der arme Stuhl. Er hat so ein bißchen was von einem Penner, abgefetzt und zerrissen. Würde ihm ja einen Euro spenden …
    Blaues Fell … kein Kommentar!!! 🙂
    Liebe Grüße
    Bärbel

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