Sushi for beginners

Normalerweise gibt es bei uns Hausmannskost. Kann man ja hier auch in den Rezepten sehen. Das heißt aber nicht, dass wir nur solches essen. Auch Sushi* steht bei uns ab und zu auf dem Tisch, allerdings dann immer woanders bzw. mitgebracht. Und weil das immer so gut schmeckt und wir Sushi noch nie selber hergestellt haben (ok, ich schon mal bei einem Hotelevent, aber nur ganz wenig), war das ein Punkt auf meiner Wunschliste im letzten Urlaub. Da wurde das nämlich für den sagenhaften Preis von 25 EUR pro Person mit angeboten. Und man musste fix sein, der Kurs war ziemlich flott ausgebucht.

Zum Glück haben wir aber nicht die volle Ausbildung absolviert (gnihihihi), denn die dauert Jahre – und davon zuerst drei Jahre lernen, wie man Reis kocht; gefolgt von mehreren Jahren der  Kunst des richtigen Fischschneidens. Das blieb uns erspart, denn alle Zutaten waren bei unserem Eintreffen schon vorbereitet.

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Zuerst gibt es natürlich Gummihandschuhe, denn man knetet schon eine Weile mit dem Essen herum. Und so musste einer unser Lehrer schnell auf ein anderes Deck flitzen und größere Handschuhe besorgen, denn der Ingenieur und noch ein weiterer Herr hätten die in Größe M nur über einzelne Finger ziehen können. Auch das war schnell und fröhlich erledigt und dann ging es nach kurzer Einleitung auch schon los.

p1000484bUnd so klebten wir Reis auf Nori-Blätter, rollten und drehten, kicherten und lauschten, drapierten Fisch, Gurke und lustige Pilze, bekamen eine Kurzeinweisung in japanische Mayonnaise (nur die mit dem Baby) und fanden, das Ergebnis konnte sich sehen lassen. p1000486b

Und nicht nur sehen –  nachdem der große Sushi-Meister unsere Röllchen mit dem Messer in mundgerechte Sushi verwandelt hatte, haben wir diese natürlich auch probiert. Jeder so einen Teller voll. Du liebe Güte, danach braucht man erst einmal eine Pause.

Und zur Belohnung gab es noch wahlweise ein Kochbuch oder eine Küchenschürze**, damit nachfolgenden Experimenten nichts im Wege steht. Und die werden folgen, einige der Zutaten habe ich in dem riesigen asiatischen Supermarkt ja schon gefunden. Steht nur noch die Sache mit dem Reiskochen aus.

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Das auf dem Bild sind auf jeden Fall AIDA Roll (Inside Out Rolle mit Surimi, Mango, Mayonnaise und Sesam) und Kappa Maki (Rolle mit Gurke). Die Namen der anderen habe ich vergessen. gegessen wurde übrigens mit Stäbchen oder mit den Fingern

Wie sieht das bei euch aus, Sushi essen? Und Sushi selbermachen??

* einen ausführlichen Text zur Erklärung gibt es hier 
**gerade hier gab es noch Extragelächter, weil wir ja so wenig Schürzen zuhause haben.

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4 Gedanken zu “Sushi for beginners

  1. Für gewöhnlich bin ich in unserem Haushalt für das Kochen zuständig, nur nicht bei Sushi, das macht immer mein Mann. Weil er das einfach super gut kann und es grandios schmeckt! Die Küche sieht hinterher zwar aus wie ein Schlachtfeld, aber das ist ein ganz anderes Thema…
    Sushi „essen gehen“ nur in ausgewählten Sushi Läden. Allen Freunden rate ich immer, geht bitte nicht in eine Fabrik, sondern sucht euch einen echten Sushi Meister. Es lohnt sich!

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  2. Oh wie toll, Sushi selbermachen steht auch noch auf meiner ewigen To-Do-Liste! Ich habe im Januar noch ein paar Tage frei, vielleicht gehe ich das dann mal an…

    Bis dahin „begnügen“ wir uns mit dem sehr guten Sushi vom Japaner im Nachbarstadtteil.

    Hier bei uns gibts übrigens im Rewe erstaunlich viele Sushi Zutaten, auch Nori-Blätter, etc.

    Liebe Grüße
    Annika

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