Kein Okonomiyaki

Fernsehen sollte ja verboten werden. Kochshows erst recht, da kriegt man nämlich immer so spannende Sachen zu sehen, die man dann ausprobieren möchte. Und in der Folge irrt man durch einen asiatischen Supermarkt und kauft Sachen, die echt ungewohnt aussehen.

Diesmal traf es uns mit dem japanisches Okonomiyaki. Also so einer Art Omelette mit Weißkohl. Und weil das wirklich cool aussah, gab es kein Halten. In einer Mittagspause bin ich losgetingelt und habe diese wirklich fast vollständig im asiatischen Supermarkt zugebracht. Einmal durch den ganzen Markt browsen und dann feststellen, dass das ganze japanische Zeug in der vorderen rechten Ecke steht, kurzes Erschrecken vor den Säcken mit Glutamat (großer Bogen), fast verzweifelt die Mayonaise „mit dem Baby“* suchen (nicht finden, andere nehmen, dann zuhause feststellen, dass es doch die richtige war, nur wegen der deutschen Umverpackung nicht erkannt), fix entscheiden, dass ich den Weißkohl durch Pak Choi ersetzen werde, noch ein Päckchen kandierten Ingwer einsammeln und dann aber flott wieder ab ins Büro.

Zum Abendessen ging es dann los. Zuerst habe ich 3 Eier mit 3 EL Mehl,  einem winzigen Schluck Milch und etwas Salz verrührt. Das darf jetzt etwas quellen. Als nächstes folgt das Geschnippel – der unteren Teil vom Pak Choi und eine rote Paprika werden möglichst klein geschnitten, dazu kommt ein Hauch (ungefähr 1 TL) von den Noriblätterschnipseln. Außerdem wird noch etwas Käse gerieben, den brauchen wir aber erst später. Laut Anleitung kann man hier wohl alles nehmen, was man da hat und mag – also auch Krabben oder anderes Gemüse.

So, es kann losgehen. Das Gemüse und die Eierpampe werden verrührt. Dann kommt Fett in eine Pfanne und wird erhitzt, darin werden dann ca. 15 cm große Omelettes gebraten. Nach dem ersten Wenden (das musste der Ingenieur machen, dazu bin ich zu hibbelig) gleich mit dem geriebenen Käse dick bestreuen.

p1000672bSolange das passiert, habe ich aus den oberen grünen Enden des Pak Choi ein Salatbett gebastelt, auf das die Nicht-Okonomiyaki geschoben werden können. Garniert wird dann noch mit süßer Sojasoße und japanischer Mayonaise. Menschen mit mehr dekorativem Talent können auch Muster fabrizieren.

Auweia, das war zwar die Bohne nicht authentisch, hat uns aber sehr gut geschmeckt.

 

  • Dazu gibt es noch eine extra-Geschichte. Später. Geduld…

 

Mit dem Beitrag beteilige ich mich am Raumseele-Sonntagsblatt http://www.blog.raumseele.de

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