Ich habe es wohl nicht anders gewollt

Manchmal bin ich echt zu spontan. Da klicke ich mich mal wieder durchs Internet und sehe bei Hilcona eine Aktion, die ich auf den ersten Blick ganz spannend finde. Als Challenge erdreht man sich am einarmigen Banditen drei Zutaten (+ frische Nudeln), kocht ein Gericht daraus und postet das auf dem Blog.

Klingt doch alles easypeasy, oder? Ein bissel hinderlich für mich war, dass mir der Bandit immerzu Fleischiges andrehen wollte oder Fenchel, aber ich hab eine Kombi gefunden: Zucchini, Birne und Gorgonzola.

Was ich nicht bedacht habe: man hat genau drei Tage Zeit für die ganze Aktion. Und der Kasten zählt genau die 3 x 24 Stunden ab. Supersache… also flott nach der Arbeit nochmal im Supermarkt vorbei und dann kann es losgehen. Tja, denkste. Alle Zutaten hatte ich im Körbchen, bis auf die Nudeln. Und das in einem Supermarkt, der so groß ist, dass man eigentlich ein GPS mitnehmen müsste. Ich verrate jetzt nicht, wo ich die Nudeln herhabe.

Die Zubereitung war dann eher zeitaufwendig als schwierig. Gut ist ja, dass man außer den paar Sachen vom Zettel noch so benutzen darf, was man zuhause hat. Wenn die von Hilcona wüssten, was ich alles zuhause habe. Hahaha. Aber bleiben wir fair, bei mir waren zusätzlich nur etwas Fett zum anbraten, eine klitzekleine Zwiebel, Salz und etwas roter Pfeffer.

Zuerst mal die Zucchini mit dem Sparschäler in Streifen schneiden (ja, dauert ein wenig, lohnt aber). Dann die klitzekleine Zwiebel schälen, haken und anschwitzen. Nudeln und Zucchini dazu, dann noch etwas Salz und Wasser. Und jetzt mal Deckel drauf.

Und wie man sieht, sieht man nüscht: p1000633

 

 

Nun fix eine große Birne schälen und schnippeln, denn die kommt zusammen mit dem Gorgonzola als nächstes dazu. Den Käse dosiere ich sparsam, Gorgonzola kann auch ganz schön böse dominant schmecken. Das wird jetzt untergerührt und köchelt noch ein bissel mit (Birne und Gorgonzola brauchen ja nicht lange).

Und weil die ganze Chose jetzt noch sehr unfarbig ist, kommt der rote Pfeffer ins Spiel. Ein paar rote Pfefferkörner im Mörser andrücken und über das Gericht geben – fertig. Bilder gibt es aber nur aus der Pfanne, das war nämlich auf dem Teller ein ziemliches Gematsche. Genau das richtige Soulfood für den Montagabend. Von den Abenteuern des Tages erzähle ich später.

p1000634

 

Als Dessert gibt es noch rote Grütze mit Vanillesoße – aber erst, wenn ich die Bilder hier drin habe. Und ein Geschenk muss ich auch noch einpacken. Wenn schon Challenge, dann richtig.

 

 

Mit dem Beitrag beteilige ich mich am Raumseele-Sonntagsblatt http://www.blog.raumseele.de

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