Apfelkuchen mit Weinpudding

Kuchen lohnt sich immer, wenn Besuch kommt noch viel mehr. Und wenn Besuch öfter mal kommt (das ist bei unserer Familie so) muss man variieren und auch mal was neues ausprobieren, sonst denken die, ich kann nur Guglhupf (obwohl ich den auch mal wieder backen könnte.

p1030395bIch starte mal wieder mit einem Mürbeteig aus 250 g Mehl, 1 Ei, 125 g Margarine, 65 g Zucker, 1 Prise Salz und der abgeriebenen Schale einer Zitrone. Das alle schnell und gründlich verkneten und mindestens 30 Minuten kaltstellen.

In der Wartezeit habe ich ca. 800 g Äpfel geschält und in kleine Stückchen geschnitten, Zitronensaft darüber geträufelt (damit die nicht braun werden) und je eine Handvoll Rosinen und Cranberries und eine Packung Orangeat dazugerührt (gern auch Mandelstifte, diesmal aber nicht, weil sonst die Zähne rutschen – habe ich gelernt) .

Jetzt wird es spannend. Aus Wein, Zitronensaft, etwas Wasser (in Summe knapp 500 ml), 120 g Zucker und einem Päckchen Vanillepuddingpulver wird ein Pudding gekocht.

So, wenn der Pudding fertig ist, wird zuerst der Backofen auf 200°C  Umluft angestellt. Dann kommt Backpapier in die Springform und der Teig hinterher – dabei einen schönen Rand andrücken. Hp1030386bier hinein habe ich das ganze Apfelschnippelzeug geschüttet – puh, das war ganz schön viel – voll bis obenhin. Und weil das nicht genug ist, kommt dazu jetzt noch der Pudding, der sich dann schön in den Hohlräumen verteilt. Ab in den Ofen damit, das dauert ca. 1 Stunde und sieht dann so aus.

Wer mag, kann jetzt noch Schlagsahne obendrauf oder dazu machen, das war mir dann aber zu viel.  Tja, das war es auch schon. Bombenfest ist der Kuchen nicht, aber so lange bleibt der eh nicht stehen. Und den Puddingpulvertrick hätte mir ja schon vorher mal jemand verraten können.

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4 Gedanken zu “Apfelkuchen mit Weinpudding

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