Es war einmal … ein fast vermurkster Feierabend

Wer kennt das nicht: zum Feierabend ist man so kaputt, dass man auf der Stelle einschlafen möchte.  Und dann noch ein Abendtermin… ab da wurde es immer anstrengender:

  • erst fängt es an zu regnen – also noch einmal zurück ins Büro und einen Schirm holen,
  • Fotos bei DM drucken – eine Schlange vor den Geräten, also zur nächsten Filiale (und wer das schon mal gemacht hat, weiß wie nervig diese Automaten sein können),
  • dann noch Geschenkezubehör besorgen in einem etwas unübersichtlichen Laden (und man muss in solchen Läden ja immer alles anfassen und genau angucken – oder geht das nur mir so?),
  • mit der S-Bahn weiter – die erste fährt mir vor der Nase weg, mein Rucksack mit dem Laptop ist schwer, mir ist warm und übelig und der ganze Waggon riecht nach Mensch und Bier,
  • kurz vor dem Treffpunkt ist dann auch noch das Handynetz dicht, so dass wir uns nicht auf Anhieb finden.

Eigentlich bin ich jetzt soweit, dass ich eigentlich auch gleich heimfahren könnte. Und ich sehe wohl auch so aus. Zum Glück wird es ab da besser, ich darf meinen schweren Rucksack und den Schirm ins Auto legen und gehe mir erst einmal die Hände und das Gesicht waschen. Schon besser. Noch etwas Farbe ins Gesicht und das Blüschen wieder geraderücken. Und ab da fängt das an, was man wirklich Feierabend nennen kann:

  • es gibt einen netten Empfang und einen Begrüßungscocktail,
  • wir finden einen schönen Platz im Schatten fast mitten im Lavendel,
  • es gibt ein Grillbuffet auch mit vegetarischen Gerichten und fruchtig-schokoladigen Desserts und nette Gespräche mit anderen Leuten,
  • und dann (Trommelwirbel und so) geht es zur Show „MICHAEL – A Tribute to the King of Pop: The Legacy Concert“ – einer Hommage an den King of Pop.

Ich war ja erst superskeptisch, hatte eine lahme Playbackshow erwartet und dachte noch, wenn es doof wird, können wir uns ja rausschleichen. War aber gar nicht doof, war richtig gut. Einspielungen echter Konzerte kombiniert mit dem, was live passierte – so detailgetreu, dass man nach Kleinigkeiten gucken musste, um den Unterschied zu merken. Wie wir später erfahren haben, ist William Hall das weltbeste Michael Jackson-Doppelgänger – und die Musiker haben ganze Arbeit geleistet. Gitarrensoli, dass ich ganz gerade auf meinem Stuhl saß und aufpassen musste, dass ich nicht die Zunge vor lauter Aufregung rausstrecke. Wer mag, kann hier gucken. Natürlich nicht meine Zunge und nein, Geld kriege ich dafür nicht. Und Fotos gibt es auch keine, das ist während der Show nicht erlaubt – würde auch sehr stören, nur das hier ist die Deko auf dem Weg:

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Schön war’s!

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