Nichts für zarte Nerven

Vor einiger Zeit habe ich bei Martina, der Raumseele ein Paket Simplicol gewonnen. Das ging alles so fix und auch das Paket kam so schnell, ich hatte kaum Zeit mich zu bedanken. Also hier noch einmal ganz offiziell ein großes Dankeschön an Martina und an die Firma Brauns-Heitmann GmbH  Co. KG.

Tja, nach der Euphorie musste ich mich erst einmal besinnen. Das eigentlich geplante „Projekt“, nämlich das Überfärben unsere Sonnenschirms, ließ sich nicht realisieren. Sowohl Martina als auch mein Mann haben mir abgeraten. Und stimmt, womöglich hätte ich den Bezug nicht wieder auf das Gestell bringen können. Und das ist wirklich keine Option.

Plan B war das Einfärben alter Bettwäsche. Hier haben das Heraussuchen und Sortieren aus irgendwelchen Gründen ziemlich lange gedauert. Ich weiß, klingt nach Ausrede, war aber wirklich so. Irgendwann hatte ich es aber geschafft, die erste Charge Bettwäsche machte ihre Runde in der Waschmaschine (Frl. S.). Und ich kann euch sagen, da war ich alles andere als cool… Wäsche rein, einen Teil wieder raus (zu viel) und erst mal ins 15-Minuten-Programm, weil die Wäsche nass sein soll. Dann fällt mir auf, dass zum Bettdeckbezug „wieder raus“ ja auch ein Kopfkissenbezug gehört. Den habe ich also aus der nassen Wäsche geangelt. Weiter geht es streng nach Anleitung, also das Salz dazu und den/das (?) Echtfix und das normale Waschprogramm starten. Und nun kommt es: nach 5 Minuten soll die Farbe in die Waschkammer, gefolgt von 1 l Wasser. Auf der Packung steht jetzt „Programm durchlaufen lassen. Dann Textilien mit Waschmittel nachwaschen. Fertig!“. UND DANN GUCKT MAN MIT OFFENEM MUND ZU, WIE SICH TERRACOTTA UNGLEICHMÄSSIG ÜBER DIE HELLE WÄSCHE VERTEILT UND GLAUBT IM LEBEN NICHT, DASS DAS GUT WIRD. AAAAAAAAAAAAaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhh was hab ich nur getan???!!!

Nee, also echt, so oft war ich nicht mal nach Frl. S. gucken, als sie noch neu war… Das gilt heute als Fitnessprogramm (Frl. S. und Herr B. arbeiten im Keller). Ich kann aber alle beruhigen, nach ungefähr ganz schön vielen Kontrollgängen hat die Bettwäsche ordentlich Farbe angenommen. Noch ein Waschgang „normal“ und dann erfolgt die Übergabe an Herrn B. (der arbeitet seit einiger Zeit zusammen mit Frl. S und das sehr zuverlässig. Streit gibt es auch nicht unter den beiden, was ja sonst innerhalb von Familien durchaus vorkommen soll).

P1020936So, und nun taddaaa: das Ergebnis ist da. Die Wäsche ist ziemlich Terrakotta geworden, ein bissel ungleichmäßig (war vielleicht zu viel), sieht aber durchaus apart aus.

 

 

Bezogen habe ich damit das Prinzessinnenbett im Dachgeschoss, das für Übernachtungsbesuch, vor allem für unsere Nichte reserviert ist. Und für die folgenden Farbgänge bin ich jetzt vorbereitet.

 

 

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Veröffentlicht in DIY

2 Gedanken zu “Nichts für zarte Nerven

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