Der Qi Gong-Meister empfiehlt

Wer kennt sie nicht, diese Extrarubrik in den Speisekarten „Der Küchenchef empfiehlt“ – so dass man sich doch gefragt hat, ob dass die Sachen sind, die weg müssen, oder ob bei den anderen was schiefgelaufen ist.

Bei dem Beitrag „Der Qi Gong-Meister empfiehlt“, handelt es sich aber nicht um eine spezielle Übung, sondern auch wieder mal um Essen. Und das kam so: ab und zu erschrecke ich die Leute aus meinem Kurs ein wenig und rutsche sachte aus den Latschen. Da ich es rechtzeitig merke, setze ich mich hin – also alles kein Grund zur Sorge. So ein bissel unheimlich ist das aber doch, und so forschen jetzt diverse Ärzte ein wenig an mir herum. Eine Spur ist schon mal die Vermutung auf Eisenmangel – soll bei Fleischvermeidern ja schon mal vorkommen. Die div. Empfehlungen sind ja immer zu goldig. Schöner finde ich ja, wenn man ohne Arznei auskommt. Der Qi Gong-Meister empfahl mir rote Bete. Was muss ich erschrocken geguckt haben. Er kann ja nicht wissen, dass ich ein anerkanntes Rote-Bete-Trauma habe. Rote Bete gab es bei uns nämlich in der Schule sehr oft und war immer eklig und erdig und… ach bähhh.

Lachend kriege ich erklärt, dass er das auch ganz furchtbar findet und rote Bete nur als rohen Salat essen würde. Geraspelt und mit Apfel und Orangensaft. Widerstrebend habe ich es dann doch ausprobiert und mir die kleinste rote Bete gekauft, die ich kriegen konnte. Der erste Arbeitsschritt (wieder mal Safety first) ist das Umbinden einer Schürze. Ist zwar alles nicht so schlimm rotfärbend, wie behauptet wird. Nur weiße Shirts sollten natürlich nichts abbekommen.

Die rote Bete wird mit dem Sparschäler geschält und auf der Küchenreibe (grobe Seite) geraspelt. Als nächstes raspelt man einen Apfel, vermischt die ganze Chose gut, dazu etwas Orangensaft, Salz, und Olivenöl – fertig. Fertig  sieht dann so aus.

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Und nein, das Zeug liegt nicht auf der Arbeitsplatte, sondern in einer Glasschüssel. Tja, und was soll ich sagen – durchaus essbar. Zu meinen Lieblingsgerichten wird das zwar nicht, aber so zwei- bis dreimal im Jahr kann man das ja mal machen.

Übrigens hat sich der Verdacht mit dem Eisenmangel bestätigt. Der Doc hat eine Infusion verordnet (echt wirklich) und mir geht es super, der London-Urlaub, von dessen Folgen ich noch berichten werde, habe ich ohne Mittagsschlaf absolviert.

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