Wernisasch*?

P1020529bHa, wer sich das fragt, für den ist dieser Beitrag genau richtig. Kommt nämlich gleich nach „is ja nüscht los bei uns“. Ich war schon seit Tagen ganz hibbelig, denn am 17.06. eröffnete Albert Baake seine neue Galerie mit einer – jetzt kommt ein Tusch – großen James Rizzi Ausstellung. Schon die Plakate waren ein Augenschmaus und Hingucker und ich hätte sie am liebsten von den Litfaßsäulen abgeknibbelt (geht natürlich nicht). Also überwinden wir uns und gucken mal, wie man da hineinkommt. Und es stellte sich als total easypeasy heraus. Anmelden auf der Galerieseite, hingehen, Bändchen ums Handgelenk und gucken. Ich muss da gleich mal beichten, dass ich es natürlich NICHT bis Freitag ausgehalten habe, sondern vor dem Qi Gong zuuufällig noch Zeit hatte, kurz vorbei zu schlendern und schon mal einen Blick zu erhaschen. Sieht man natürlich nicht so viel, weil die meisten Werke eher kleinformatig sind, aber ich hätt sonst echt nicht schlafen können.

Zur Eröffnung sprach Herr Baake ganz kurz ein paar Worte und dann haben wir und das andere Publikum (ich habe übrigens keinen im schwarzen Rollkragenpullover gesehen) weiter Bilder und Räume angesehen und uns gut unterhalten. Vor der Tür war ein Pavillon als Getränkeausschank aufgebaut. Auch hier war künstlerisches Talent nicht zu leugnen – schon die Optik der beiden großen Karaffen mit Rosmarin-Lavendel-Wasser und Apfel-Rosen-Wasser war großartig.

P1020526bKleines Souvenir an dem Abend waren die Proseccofläschchen. So liebevoll gestaltet, dass sicher an dem Abend kein Glascontainer benötigt wurde. Soweit ich sehen konnte, haben fast alle die mitgenommen (und sicher so wie ich die Etiketten abgemacht. Die werden bei mir zu Lesezeichen umgearbeitet). Uuuund ich habe mir an dem Abend den JAMES RIZZI Reise-Kunstführer geschenkt. Der ist eigentlich kaum noch zu kriegen und ich habe schon länger danach geguckt. Das ist jetzt meiner und den habe ich auch nicht wieder losgelassen (auch wenn er ordentlich schwer war).

Zum ausführlichen Gucken gehen wir übrigens nochmal hin. Die Ausstellung geht ja noch bis zum 16. Juli. Fotos in den Räumen hätten nicht funktioniert, da muss jeder schon selber gucken. Und Bilder von den Bildern gibt es auf der Galerieseite.

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* ach ja, Wernisasch hat nüscht mit dem Hinterteil von Werner zu tun, das schreibt man Vernissage und die Erläuterung gibt’s hier.

 

 

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Ein Gedanke zu “Wernisasch*?

  1. Gottchen, Wernisasch – ich hab‘ schon bei der Überschrift herzlich gelacht! Rizzi mag ich auch total gerne. Für den Liebsten habe ich kürzlich ein Heidelberg-Bild im Rizzi-Style gemacht. Schade, dass die „Wernisasch“ und Potsdam so gar nicht in der Nähe sind.
    Liebste Grüße,
    Marion

    Gefällt 1 Person

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