Brotsalat und ein Geständnis

Ich muss jetzt mal ein Geständnis ablegen. Normal sehen wir ja zu, möglichst restefrei zu kochen und zu konsumieren. Was sich trotzdem bei uns sammelt (besonders nach langen Wochenenden), sind untere Brötchenhälften. Ich weiß, irgendwie doof, aber ich mag eher die oberen Hälften. Weil das natürlich nicht in den Müll darf und wir nicht zwölfunddrölfzig Kilo Semmelmehl brauchen, geht es an Plan B. Wir machen Brotsalat. Dazu habe ich die Brötchenhälften in  1 cm x 1 cm große Stücke geschnitten und in der Pfanne in Butter (jawohl Butter, wie Oma das gemacht hat) angeröstet. Immer schön dabei bleiben und rühren, die Dinger verbrennen rasant schnell. Ab damit in eine Schüssel und abkühlen lassen.

Der Salat besteht aus Paprika, Gurken, Mais, Tomaten (und was man gerade so da hat), angemacht mit Sylter Salatsoße. Kurz vor dem Essen werden die Brotwürfel untergemischt und es kann losgehen.

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Die Schwierigkeit bei diesem Gericht besteht übrigens nicht in der Zubereitung, sondern eher darin, dass man selbst bzw. die restlichen Personen im Haus nicht zwischendurch alle Brotwürfel wegnascht. Die schmecken nämlich extrem nach Kindheit und Essen bei Oma. Stimmts, die hat damals auch immer schon lachend geschimpft, wenn wir uns an den noch heißen Brotwürfeln den Schnabel verbrannt haben und nicht aufhören konnten zu naschen. Allerdings gab es die damals in Klößen, nicht im Salat.

 

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