Die Sache mit dem Rhabarbersirup

In unserer Küche lagen noch ein paar Stangen Rhabarber. Geplant war eigentlich ein Kuchen, aber dann kam es einfach nicht dazu. Und weil die Dinger vom Rumliegen nicht schöner werden, habe ich davon Rhabarbersirup gekocht. Und das ohne Dampfentsafter.  Kann man machen, muss aber echt nicht nochmal sein…

750 g Rhabarber werden kleingeschnitten und mit 250 g Zucker, 250 g Zitronensaft und 250 g Wasser aufgekocht. Solange das blubbert, holt man fix ein paar leere Flachen aus dem Keller (nicht von der piependen Waschmaschine ablenken lassen) und guckt noch mal, ob die wirklich sauber sind. Das ist der einfache Teil.

Als nächstes wird die nun recht unansehnliche Masse durch ein altes sauberes Opataschentuch gedrückt, gepresst, geflucht, gematscht…und anschließend noch heiß in die Flaschen gefüllt. Zuschrauben und kopfüber in Trinkgläsern parken. Und wer denkt, nun wäre fertig – nee, jetzt müssen die ganzen klebrigen Reste aus dem Taschentuch entsorgt und die Küche wieder in den Normalzustand gebracht werden.

Tja, was soll ich sagen: schmecken tut das ja alles, aber der Aufwand und das Ergebnis… ich werde mir bei der nächsten Aktion den Dampfentsafter von meiner Schwester ausleihen. Also falls nochmal Rhabarber rumliegen sollte… Kuchen geht bei uns eindeutig besser.

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Ach ja, und diesmal war ich so schlau, erst die kalten Flaschen zu fotografieren. Wenigstens dabei habe ich mir nicht die Hände verbrannt.

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2 Gedanken zu “Die Sache mit dem Rhabarbersirup

  1. Oh je, das hört sich wirklich etwas unentspannt an. Allerdings gibt es deutlich einfachere Methoden. Ich habe meinen Erdbeer-Rhabarber-Sirup, den ich vor einigen Tagen veröffentlicht habe einfach durch ein feines Sieb laufen lassen und die ‚Rückstände‘ als Kompott bzw. Fruchtsauce benutzt. Super lecker, während die Schwerkraft dafür sorgt, dass der Sirup vom Kompott getrennt wird kann man sich um die Waschmaschine kümmern und alles ist bombig. 🙂
    LG Oli

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